NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Die wieder steigenden Rohölpreise stützten den Dollar etwas. Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten", sagte IEA-Direktor Fatih Birol in einer am Dienstag auf der Internetseite des Interessenverbands von Industriestaaten veröffentlichten Stellungnahme.
Die USA wären von Knappheiten bei der Rohölversorgung weniger betroffen, da sie über eigene große Vorräte verfügen. Zudem stützen gestiegene Rohölpreise tendenziell den US-Dollar, da Rohöl in dieser Währung gehandelt wird. Zudem wird der Dollar in Phasen der Unsicherheit als sichere Alternative gesucht.
Die ZEW-Konjunkturerwartungen aus Deutschland, die sich im Juli stärker als von Volkswirten erwartet verbessert hatten, bewegten die Gemeinschaftswährung kaum. "Das Reformpaket scheint Wirkung zu zeigen", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach das Ergebnis der Umfrage unter Finanzmarktteilnehmern. "Die Entwicklung des Iran-Konflikts und des Ölpreises bleibt dennoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die Erholung Deutschlands."/ck/he
Quelle: dpa-Afx