FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro
Am Devisenmarkt zeigte sich eine Gegenbewegung, nachdem der Euro am Vortag nach einem überraschend starken Anstieg der Inflation in den Vereinigten Staaten unter Druck geraten war. Dies hatte die Spekulation auf weiter steigende Zinsen durch die US-Notenbank Fed zeitweise deutlich verstärkt, was dem Dollar Auftrieb verliehen hatte. Der Euro war im Gegenzug auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 bei 1,1113 Dollar gefallen.
"Die unerwartet hohe US-Inflation hat die Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank in den kommenden Quartalen nur temporär angeheizt", heißt es in einem Marktkommentar der Landesbank Hessen-Thüringen. Am Nachmittag verlieh auch ein unerwartet starker Anstieg der US-Erzeugerpreise im September dem Dollar keinen neuen Aufrieb und der Euro konnte seine Kursgewinne halten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84610 (0,84385) britische Pfund, 177,06 (177,39) japanische Yen und 0,9305 (0,9330) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.159 Dollar. Das waren rund 53 Dollar mehr als am Vortag./jkr/he
Quelle: dpa-Afx