AEVIS VICTORIA SA - Swiss Medical Network verbessert operative Profitabilität im ersten Quartal 2026 deutlich

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06.05.2026 / 07:00 CET/CEST

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Pressemitteilung

Freiburg, 6. Mai 2026

AEVIS VICTORIA SA (AEVS.SW) - Swiss Medical Network verbessert operative Profitabilität im ersten Quartal 2026 deutlich

Swiss Medical Network Holding SA erzielte im ersten Quartal 2026 ein solides Ergebnis. Ein kontrollierter Anstieg des Nettoumsatzes und eine deutliche Verbesserung der operativen Kennzahlen sind die Schwerpunkte des Abschlusses und Ausdruck der ersten positiven Auswirkungen der im Jahr 2025 eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen und der Fähigkeit der Gruppe, ihre Profitabilität in einem weiterhin anspruchsvollen Schweizer Spitalumfeld zu stärken.

Per 31. März 2026 belief sich der Gesamtumsatz des Segments Healthcare auf CHF 291.4 Millionen gegenüber CHF 258.6 Millionen im ersten Quartal 2025, was einem ausgewiesenen Wachstum von 12.7% entspricht. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr ist allerdings erschwert: Das Umsatzwachstum spiegelt hauptsächlich die schrittweise Einbeziehung der Honorare unabhängiger Ärzte in den Umsatz im Laufe des Geschäftsjahres 2025 wider, was auf die Einführung neuer Tarifverträge durch die Zusatzversicherer zurückzuführen ist. Die Darstellungsänderung führt demnach zu Vergleichsverzerrungen zwischen den beiden Perioden. Im Jahr 2026 ist die Situation nun für alle Versicherer und sämtliche Gruppeneinheiten vereinheitlicht.

Vor diesem Hintergrund stellt der Nettoumsatz einen aussagekräftigeren Indikator für die tatsächliche Geschäftsentwicklung dar. Dieser erreichte im ersten Quartal 2026 CHF 226.0 Millionen gegenüber CHF 222.7 Millionen im Vorjahr, was einem Wachstum von 1.5% entspricht.

Die Verbesserung der Profitabilität fällt deutlich stärker aus. Der EBITDAR erreichte CHF 49.3 Millionen gegenüber CHF 42.5 Millionen im ersten Quartal 2025, was einem Anstieg von 16.0% entspricht. Die EBITDAR-Marge verbesserte sich entsprechend von 19.1% auf 21.8% des Nettoumsatzes. Das EBITDA belief sich auf CHF 25.2 Millionen, ein Plus von 21.3%, wobei sich die EBITDA-Marge von 9.3% auf 11.2% erhöhte. Der EBIT stieg um 47.4% auf CHF 10.0 Millionen gegenüber CHF 6.8 Millionen im Vorjahr.

Die im Jahr 2025 eingeleiteten Restrukturierungs- und Optimierungsmassnahmen entfalten Wirkung und führten zu einer besseren Kostenkontrolle und einer gesteigerten operativen Effizienz. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 16.0% auf CHF 26.2 Millionen gegenüber CHF 31.1 Millionen im ersten Quartal 2025. Auch die Produktionskosten gingen um 1.4% zurück, trotz insgesamt stabiler bis leicht positiver Geschäftsentwicklung.

Die Division Spitäler trägt wesentlich zu dieser Dynamik bei. Sie verzeichnete einen Nettoumsatz von CHF 173.6 Millionen, ein Anstieg von 1.7%. Der EBITDAR stieg um 12.4% auf CHF 43.9 Millionen, während das EBITDA um 17.6% auf CHF 24.8 Millionen zunahm. Die EBITDAR-Marge der Spitalaktivitäten erreichte 25.3% (2025: 22.9%) und die EBITDA-Marge 14.3% (2025: 12.3%).

Die Integration des Spitals Zofingen schreitet planmässig voran. Swiss Medical Network setzt die erforderlichen Initiativen zur operativen und administrativen Eigenständigkeit gegenüber dem Kantonsspital Aarau weiter um und rechnet mit einem Projektabschluss per 1. Januar 2027. Im Anschluss wird das Spital Zofingen die medizinischen, operativen und administrativen Synergien innerhalb von Swiss Medical Network ausschöpfen können.

Swiss Medical Network hat zudem die Verlagerung der Aktivitäten der Privatklinik Lindberg in Winterthur in die Privatkliniken Bethanien in Zürich sowie Belair in Schaffhausen angekündigt. Diese Massnahme steht im Einklang mit der Strategie der Gruppe, ihre Aktivitäten auf Standorte mit stärkerem medizinischem, operativem und wirtschaftlichem Potenzial zu konzentrieren. Der Standort Lindberg wird jedoch bis Ende September 2026 die Ergebnisse von Swiss Medical Network belasten. Ab dem 1. Oktober 2026 wird das Kantonsspital Winterthur schrittweise die Flächen des Gebäudes - im Eigentum von Infracore SA - als Mieter übernehmen.

Die Division ambulante Versorgung und Grundversorgung setzt ihrerseits den Verbesserungskurs fort. Der Nettoumsatz erreichte CHF 27.7 Millionen, ein Anstieg von 0.8%. Der EBITDAR belief sich auf CHF 3.6 Millionen, was einer Zunahme von 69.6% entspricht (Marge von 12.9%, deutlich über 7.7% im Vorjahr). Das EBITDA wurde mit CHF 0.4 Millionen wieder positiv, nachdem im ersten Quartal 2025 noch ein Verlust von CHF 1.1 Millionen verzeichnet worden war. Die EBITDA-Marge bestätigt die Erholung und erreichte 1.5% gegenüber -3.9% im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung unterstreicht das Erholungs- und Wachstumspotenzial der ambulanten Aktivitäten, die eine zentrale Rolle in der Weiterentwicklung des Schweizer Gesundheitssystems spielen werden.

Die Einführung von TARDOC und der damit verbundene Strukturwandel hin zu einer stärkeren ambulanten Versorgung erscheint derzeit insgesamt neutral für das Unternehmen. Die Umsetzung von EFAS wird die Anreize für eine bessere Koordination zwischen stationärer, ambulanter und Grundversorgung schrittweise stärken - und die Strategie von Swiss Medical Network stützen. Schliesslich entwickelt das Unternehmen seit mehreren Jahren integrierte Versorgungsmodelle, die effizienter, patientennäher und besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Gesundheitssystems ausgerichtet sind.

Fabrice Zumbrunnen, Delegierter des Verwaltungsrates von Swiss Medical Network Holding, erklärt: «Das erste Quartal 2026 bestätigt, dass die im Jahr 2025 getroffenen Entscheidungen erste Früchte tragen. Abgesehen von den Darstellungseffekten im Zusammenhang mit den neuen Tarifverträgen mit den Zusatzversicherern zeigen das Wachstum des Nettoumsatzes und insbesondere die Verbesserung von EBITDAR und EBITDA, dass die operative Verbesserung real ist. Wir setzen die Integration von Zofingen, die Rationalisierung unseres Spitalportfolios sowie den Ausbau der ambulanten Versorgung und der Grundversorgung fort. Unser Ziel bleibt unverändert: der Aufbau eines integrierten, nachhaltigen und wirtschaftlich verantwortungsvollen Versorgungsmodells.»

Swiss Medical Network blickt zuversichtlich auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2026. Das Unternehmen wird weiterhin eine strikte Kostendisziplin an den Tag legen und der Entwicklung des Tarifumfelds besondere Aufmerksamkeit widmen. Swiss Medical Network wird die Anstrengungen zur operativen Optimierung, zur Integration der Institutionen sowie zur Weiterentwicklung der ambulanten und integrierten Versorgung fortsetzen. Das Ziel bleibt die nachhaltige Verbesserung bzw. Stabilisierung der Profitabilität.

Weitere Informationen: Medien- und IR-Kontakt c/o Dynamics Group, Zürich Marion Schihin, msc@dynamicsgroup.ch, +41 79 705 88 15

Über Swiss Medical Network Swiss Medical Network ist eine der beiden führenden privaten Klinik- und Spitalgruppen der Schweiz. Mit einem schweizweiten Netzwerk aus 19 Kliniken, Spitälern und über 80 ambulanten Zentren deckt die Gruppe ein umfassendes medizinisches Spektrum ab und bietet Patienten und Patientinnen Zugang zu qualitativ hochwertiger Versorgung in 16 Kantonen. Swiss Medical Network ist ein Pionier der integrierten Versorgung. Mit dem VIVA-Gesundheitsplan und regionalen Versorgungsnetzen fördert die Gruppe eine koordinierte und patientenzentrierte Behandlung und setzt damit neue Standards in der Schweizer Gesundheitsversorgung. Die Swiss Medical Network Holding ist mehrheitlich im Besitz der AEVIS VICTORIA SA, die an der SIX Swiss Exchange kotiert ist.www.swissmedical.net.

Über AEVIS VICTORIA SA - Investing for a better life AEVIS VICTORIA SA investiert in Healthcare, Lifestyle und Infrastruktur. Die wichtigsten Beteiligungen von AEVIS VICTORIA bestehen aus Swiss Medical Network Holding SA (76.3%, direkt und indirekt), der einzigen privaten Klinikgruppe der Schweiz mit Präsenz in allen drei Sprachregionen; aus MRH Switzerland AG, einer Hotelkette mit elf Hotels in der Schweiz und im Ausland; aus Infracore SA (30%, direkt und indirekt), einem auf Spital- und Gesundheitsinfrastruktur spezialisierten Unternehmen, aus Swiss Hotel Properties AG, einem auf Hotelinfrastruktur spezialisierten Unternehmen, und sowie aus NESCENS SA, einer Marke für Prävention und «better-aging». AEVIS VICTORIA ist an der SIX Swiss Exchange im Swiss Reporting Standard unter dem Kürzel AEVS.SW kotiert. www.aevis.com.

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Quelle: dpa-Afx