BOOSTER Precision Components Holding GmbH veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026
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31.08.2026 / 10:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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BOOSTER Precision Components Holding GmbH veröffentlicht Ergebnisse für das erste Halbjahr 2026
* Umsatzerlöse von 83,3 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2026, leicht über dem Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2025: 82,6 Mio. EUR); Umsatz im 2. Quartal 2026 von 41,6 Mio. EUR (2. Quartal 2025: 41,1 Mio. EUR)
* Ausgewiesenes EBITDA von 6,3 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2026 (1. Halbjahr 2025: 8,6 Mio. EUR), beeinflusst durch einmalige Kosten für die Umstrukturierung der Finanzierung; bereinigtes EBITDA von 8,0 Mio. EUR
* Ausgewiesenes EBITDA im 2. Quartal 2026 bei 3,3 Mio. EUR gegenüber 4,9 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum
* Konsequentes Vorantreiben der Finanzrestrukturierung zur Sicherung der langfristigen Finanzierung, gepaart mit einem anhaltenden Fokus auf die Generierung neuer Geschäfte
Schwanewede, 31. August 2026 - Die BOOSTER Precision Components Holding GmbH (Anleihe; ISIN NO0012713520) hat heute ihr ungeprüftes Konzernergebnis für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht.
1. Halbjahr 2026
Die BOOSTER-Gruppe konnte ihr operatives Geschäft im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend stabil halten - trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds in der Automobilbranche und dank der im Jahr 2025 umgesetzten Kosten- und Effizienzmaßnahmen. Das ausgewiesene Ergebnis wurde jedoch durch einmalige Kosten in Höhe von 1,7 Mio. EUR belastet, die im Zuge der laufenden Verhandlungen zur Umstrukturierung der Finanzierung des Konzerns entstanden sind.
Mit 83,3 Mio. EUR blieb der Umsatz im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zu 82,6 Mio. EUR im Vorjahr weitgehend stabil. Das Bruttoergebnis belief sich auf 40,2 Mio. EUR (1. Halbjahr 2025: 40,5 Mio. EUR), was einer Bruttomarge von 49,4 % entspricht (1. Halbjahr 2025: 48,9 %) und die anhaltende Wirkung der Kosten- und Effizienzmaßnahmen bestätigt. Das ausgewiesene EBITDA sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,4 % auf 6,3 Mio. EUR (1. Halbjahr 2025: 8,6 Mio. EUR), bei einer EBITDA-Marge von 7,7 % (1. Halbjahr 2025: 10,4 %). Diese Entwicklung ist auf einmalige Aufwendungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR für Beratungsleistungen zurückzuführen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit der laufenden Umstrukturierung der Finanzierung standen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belasteten. Bereinigt um diesen Effekt belief sich das EBITDA auf 8,0 Mio. EUR bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 9,8 %. Das EBIT belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf 2,4 Mio. EUR (1. Halbjahr 2025: 3,9 Mio. EUR), während der Konzernfehlbetrag 1,5 Mio. EUR betrug, verglichen mit 0,9 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.
Zum 30. Juni 2026 belief sich die Bilanzsumme auf 89,4 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 93,4 Mio. EUR). Die liquiden Mittel sanken auf 5,4 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 6,5 Mio. EUR), was hauptsächlich auf planmäßige Anleiherückzahlungen und damit verbundene Zinszahlungen im ersten Quartal zurückzuführen war. Das Eigenkapital verringerte sich um 0,3 Mio. EUR auf 6,6 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 6,9 Mio. EUR), wodurch die Eigenkapitalquote unverändert bei 7,4 % blieb. Die Gesamtverbindlichkeiten sanken im Vergleich zum Vorjahresende um 3,5 Mio. EUR auf 76,6 Mio. EUR. Während die Verbindlichkeiten gegenüber Banken unverändert blieben, sank das ausstehende Anleihevolumen entsprechend den planmäßigen Rückzahlungen um 1,0 Mio. EUR auf 40,5 Mio. EUR. Der operative Cashflow ging im Berichtszeitraum auf 5,5 Mio. EUR zurück (1. Halbjahr 2025: 8,8 Mio. EUR), was vor allem auf einen höheren Nettoverlust im Berichtszeitraum und einen erheblichen Abfluss aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen betrieblichen Verbindlichkeiten zurückzuführen ist.
Robert Lackermeier, CEO der Booster Precision Components Holding GmbH: "Parallel zur laufenden Umstrukturierung unserer Finanzierung treiben wir unsere Diversifizierung über das traditionelle Geschäft mit Verbrennungsmotoren hinaus weiter voran. Industrielle Turboanwendungen verzeichnen bereits ein deutliches Wachstum, und Robotik sowie stationäre Wasserstoffanwendungen eröffnen uns weiteres Potenzial - das wird das Wachstum von Booster in der zweiten Jahreshälfte und darüber hinaus vorantreiben."
2. Quartal 2026
Der Umsatz im zweiten Quartal belief sich auf 41,6 Mio. EUR und lag damit leicht über dem Vorjahresquartal (Q2 2025: 41,1 Mio. EUR). Der Bruttogewinn erreichte 20,2 Mio. EUR (Q2 2025: 20,6 Mio. EUR), bei einer Bruttomarge von 49,1 % (Q2 2025: 49,3 %). Das EBITDA von 3,3 Mio. EUR blieb hinter den im Vorjahr verzeichneten 4,9 Mio. EUR zurück, wobei sich die Marge von 11,6 % auf 7,9 % verringerte - was wiederum hauptsächlich auf die einmaligen Restrukturierungskosten in Höhe von 0,9 Mio. EUR im 2. Quartal 2026 und eine geringere Aktivierung von Eigenleistungen in Höhe von 0,2 Mio. EUR (2. Quartal 2025: 0,5 Mio. EUR) zurückzuführen war. Ohne die einmaligen Restrukturierungskosten erreichte das bereinigte EBITDA 4,2 Mio. EUR, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 10,2 %. Das EBIT belief sich auf 1,3 Mio. EUR (2. Quartal 2025: 2,5 Mio. EUR), und der Quartalsfehlbetrag lag bei 0,7 Mio. EUR (2. Quartal 2025: Fehlbetrag von 0,3 Mio. EUR).
Geschäftsführung
Loïc Hangran wurde mit Wirkung zum 15. Juni 2026 zum Geschäftsführer Finanzen (CFO) der Booster-Gruppe ernannt. Er bringt über 30 Jahre Erfahrung im Finanzbereich der Industrie mit, darunter leitende Positionen im Finanzmanagement bei Automobilzulieferern.
"Mit meinem Eintritt bei Booster nehme ich ein Unternehmen mit einem widerstandsfähigen operativen Kern und einer klaren Effizienzagenda wahr, die bereits in die Wege geleitet wurde. In den kommenden Monaten wird es meine Priorität sein, die finanzielle Basis der Gruppe weiter zu stärken, die Disziplin beim Working Capital aufrechtzuerhalten und den erfolgreichen Abschluss der derzeit diskutierten Restrukturierungsmaßnahmen sicherzustellen", sagt Loïc Hangran, Geschäftsführer und CFO der Booster Precision Components Holding GmbH.
Ausblick 2026
Am 27. August 2026 veröffentlichte das Unternehmen eine Ad-hoc-Mitteilung, in der es die Anpassung seiner Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2026 angesichts der laufenden Verhandlungen über die Umstrukturierung seiner Verbindlichkeiten bekannt gab. Das Management erwartet nunmehr ein ausgewiesenes EBITDA zwischen 13,5 Mio. EUR und 14,5 Mio. EUR (zuvor: Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr (2025: 16,3 Mio. EUR)). Grund für diese Prognoseanpassung sind die im Zusammenhang mit der Umstrukturierung der Verbindlichkeiten und der Durchführung des Verfahrens nach dem deutschen StaRUG anfallenden Restrukturierungskosten.
Das Unternehmen geht weiterhin davon aus, dass das bereinigte EBITDA (das ausgewiesene EBITDA, bereinigt um die oben genannten Restrukturierungskosten) für das Geschäftsjahr 2026 im Rahmen der ursprünglichen Prognose liegen wird.
Die bisherige Umsatzprognose für 2026 (ein niedriger einstelliger prozentualer Anstieg gegenüber dem Vorjahr (2025: 161,7 Mio. EUR)) wird bestätigt.
Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass sich die Nachfrage stabilisieren wird und dass die im letzten Jahr eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung sich weiterhin positiv auswirken werden. Die weltweite Umsetzung weiterer Automatisierungsprojekte, einschließlich der KI-gesteuerten Prozessintegration, soll in den kommenden Jahren zusätzliche Prozess- und Effizienzverbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bringen. Gleichzeitig intensiviert das Unternehmen seine Vertriebsaktivitäten, um das Umsatzwachstum durch eine gestärkte Vertriebs- und Geschäftsentwicklungsorganisation weiter zu unterstützen. Über die etablierten Transformationsbereiche wie E-Mobilität und Brennstoffzellentechnologie hinaus schaffen aufstrebende Segmente zusätzliche Wachstumsperspektiven. Vor allem industrielle Turboladeranwendungen verzeichnen derzeit ein deutliches Marktwachstum, aber auch Robotik und stationäre Wasserstoffanwendungen bieten in dieser Hinsicht ein zusätzliches Wachstumspotenzial für die Kernkomponenten von BOOSTER wie Kompressorräder, Laufräder und Diffusoren - was sowohl eine Kunden- als auch eine Produktdiversifizierung ermöglicht.
Der ungeprüfte Halbjahresabschluss 2026 der BOOSTER Precision Components Holding GmbH ist unter https://booster-precision.com/en/investor-relations/financial-reports.html abrufbar.
Kontakt
BOOSTER Precision Components Holding GmbH Industriepark Brundorf 4 28790 Schwanewede T +49 4795-95610 mail@booster-precision.com
Presse/Investor Relations
iron AG Fabian Kirchmann | Karolin Bistrovic +49 221 914097 14 booster-precision@ir-on.com
BOOSTER Gruppe
Die BOOSTER Gruppe ist ein internationaler Zulieferer, der sich auf die Produktion und den Vertrieb von hochpräzisen Metallteilen spezialisiert hat. Die BOOSTER Gruppe umfasst acht Gesellschaften in fünf Ländern mit Produktionsstätten in China, Deutschland, Mexiko und zwei Standorten in der Slowakei. Der Schwerpunkt der Aktivitäten der BOOSTER Gruppe liegt derzeit auf Komponenten für Turbolader, die vor allem im Automobilbereich eingesetzt werden. Im Rahmen der Strategie zur Geschäftserweiterung wird das Produktportfolio sukzessive um Produkte für Anwendungen im Bereich elektrifizierter oder wasserstoffbetriebener Fahrzeuge sowie für industrielle oder medizinische Anwendungen ausgebaut. Die BOOSTER Precision Components Holding GmbH ist die Holdinggesellschaft der BOOSTER Gruppe und erbringt Management-, Beratungs- und Serviceleistungen für ihre in- und ausländischen Tochtergesellschaften.
www.booster-precision.com
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Quelle: dpa-Afx