NORDWEST Handel AG: Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2026 trotz schwacher Konjunktur auf Vorjahresniveau
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Geschäftsvolumen per 30. Juni 2026 NORDWEST Handel AG
Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2026 trotz schwacher Konjunktur auf Vorjahresniveau
Dortmund, 17. Juli 2026
Der Vorstand berichtet über die Entwicklung des Geschäftsvolumens per 30. Juni 2026 wie folgt:
Der NORDWEST-Konzern hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2026 ein Geschäftsvolumen von 2.416,5 Mio. EUR erzielt und lag damit um +1,8 % über dem Vorjahreszeitraum. In einem weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld entwickelte sich das Geschäftsvolumen insgesamt stabil. Lag die Gesamtentwicklung im ersten Quartal mit -0,8 % noch leicht unter dem Vorjahr, schloss das zweite Quartal mit +4,4 % ab. Die einzelnen Geschäftsarten wiesen zum Halbjahr unterschiedliche Entwicklungen auf. Während das ZR- und Streckengeschäft, getrieben durch den Geschäftsbereich Stahl, per 30. Juni 2026 mit +2,2 % über dem Vorjahr lag, verfehlte das Lagergeschäft das Vorjahr mit -5,8 %. Die Anzahl der an NORDWEST angeschlossenen Fachhandelspartner lag per 30. Juni 2026 bei 1.331 (+10 ggü. 31. Dezember 2025).
Entwicklung des Geschäftsvolumens mit Blick auf die Geschäftsbereiche:
Mit Blick auf die Entwicklung der Geschäftsbereiche innerhalb der einzelnen Geschäftsarten zeigte sich weiterhin ein deutlich differenziertes Bild. Positiv hervorzuheben war insbesondere der Geschäftsbereich Stahl, der mit einem Geschäftsvolumen von 884,5 Mio. EUR den Vorjahreswert deutlich um +10,9 % übertraf. Die positive Entwicklung resultierte insbesondere aus gestiegenen abgesetzten Tonnagemengen im Vergleich zum Vorjahr. Der Geschäftsbereich TeamFaktor/Services entwickelte sich ebenfalls positiv. Mit einem Geschäftsvolumen von 638,4 Mio. EUR lag der Bereich per 30. Juni 2026 um +1,3 % über dem Vorjahreswert.
Der Bereich Bau blieb per 30. Juni 2026 vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich hinter dem Vorjahresniveau zurück. Mit einem Geschäftsvolumen von 186,0 Mio. EUR ergab sich ein Rückgang von -18,6 %. Zwar konnte das Lagergeschäft einen Anstieg von +7,7 % verzeichnen, ein mit -20,3 % deutlich rückläufiges ZR- und Streckengeschäft konnte damit aber nicht kompensiert werden. Ursächlich für diesen deutlichen Rückgang war insbesondere der Verlust eines großen Fachhandelspartners im ZR-Geschäft innerhalb der zweiten Jahreshälfte 2025. Der Bereich Handwerk & Industrie erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Geschäftsvolumen von 532,5 Mio. EUR und lag damit -1,5 % unterhalb des Vorjahreszeitraums. Die insgesamt robuste Entwicklung war insbesondere auf eine positive Entwicklung im zweiten Quartal zurückzuführen (+4,5 %), nachdem das erste Quartal mit -6,2 % noch unter dem Vorjahr abgeschlossen hatte. Auf Ebene der Geschäftsarten entwickelte sich das ZR- und Streckengeschäft auf Vorjahresniveau (-0,2 %), wohingegen das Lagergeschäft den Vorjahreswert deutlicher verfehlte (-7,6 %). Auch hier wurde die Entwicklung zum Vorjahr durch den Verlust eines großen Fachhandelspartners innerhalb der ersten Jahreshälfte 2025 negativ beeinflusst. Insgesamt wies der Geschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie damit eine rückläufige Gesamtentwicklung von -6,6 % aus, wobei das ZR- und Streckengeschäft mit -6,7 % und das Lagergeschäft mit -5,7 % gegenüber dem Vorjahr abschlossen. Der Geschäftsbereich Haustechnik zeigte sich zum Halbjahr 2026 ebenfalls robust. Mit einem Geschäftsvolumen von 175,2 Mio. EUR lag der Bereich mit -1,1 % nur leicht unterhalb des Vorjahres.
Der Zwischenbericht per 30. Juni 2026 wird voraussichtlich am 14. August 2026 auf der NORDWEST-Homepage www.nordwest.com im Bereich Investor Relations/Finanzberichte veröffentlicht.
NORDWEST Handel AG Der Vorstand
Über die NORDWEST Handel AG:
Die NORDWEST Handel AG mit Sitz in Dortmund gehört seit 1919 zu den leistungsstärksten Verbundunternehmen des Produktionsverbindungshandels (PVH). Die Kernaufgaben des Verbandes zur Unterstützung der 1.331 Fachhandelspartner aus den Bereichen Stahl, Bau-Handwerk-Industrie und Sanitär- und Heizungstechnik (Haustechnik) liegen in der Bündelung der Einkaufsvolumina, der Zentralregulierung, einem starken Zentrallager sowie in umfangreichen Dienstleistungen. NORDWEST ist auch in Europa, insbesondere in den Schwerpunktländern Österreich, Schweiz, Spanien, Frankreich, Polen sowie Benelux aktiv.
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Quelle: dpa-Afx