LINZ (dpa-AFX) - Der österreichische Technologiekonzern Kontron
Dabei soll KI-gestützte Hardware künftig zum großen Umsatztreiber werden. Den Erlös mit sogenannter Physical AI und vertraglich vereinbarten Dienstleistungsgarantien will das Unternehmen bis Ende des Jahrzehnts mit 1,3 Milliarden Euro mehr als verzehnfachen, wie aus der Präsentation des Konzernchefs weiter hervorgeht. Damit würde dieser Bereich die Hälfte des mittelfristig geplanten Konzernerlöses ausmachen. Die andere Hälfte soll auf das Geschäft rund um das Internet der Dinge entfallen, auf das der Konzern sich in den vergangenen Jahren stark ausgerichtet hat - verglichen mit 2026 wäre das aber eine Umsatzeinbuße von rund 12 Prozent.
Kontron hatte sich vor rund vier Jahren vom reinen IT-Servicegeschäft getrennt und seitdem über gezielte Zukäufe seinen Umbau forciert. Die im SDax notierte Kontron-Aktie gewann am späten Vormittag gut 1,4 Prozent auf 20,70 Euro. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier allerdings mehr als neun Prozent verloren./tav/stk
Quelle: dpa-Afx