^ Original-Research: SMT Scharf AG - von Montega AG
22.04.2026 / 14:30 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw. Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.
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Einstufung von Montega AG zu SMT Scharf AG
Unternehmen: SMT Scharf AG ISIN: DE000A3DRAE2
Anlass der Studie: Update Empfehlung: Halten (zuvor: Kaufen) seit: 22.04.2026 Kursziel: 9,00 EUR (zuvor: 10,00 EUR) Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten Letzte Ratingänderung: - Analyst: Bastian Brach
FY2025: China-Konsolidierung stützt Umsatz - Reorganisation belastet Ergebnis in 2026
SMT Scharf hat vor kurzem den Geschäftsbericht 2025 vorgelegt.
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Anorganisches Wachstum in China: Während der Konzernumsatz auf 102,9 Mio. EUR zulegen konnte, spiegelt dies vor allem die veränderte Konsolidierungsstruktur wider, die erstmals für ein ganzes Jahr die Vollkonsolidierung des Joint Ventures Shandong Xinsha Monorail berücksichtigt. Dementsprechend stieg der Umsatzbeitrag von China auf 57,5 Mio. EUR (+31% yoy). Im Gegensatz dazu verliert der einstige Kernmarkt Russland infolge des anhaltenden Sanktionsregimes an Relevanz. Mit einem Umsatzrückgang von 42,6% ist das Land nur noch der drittwichtigste Absatzmarkt mit einem einstelligen Umsatzanteil von 7,1%. Positive Impulse kamen hingegen aus Afrika, Deutschland und den sonstigen Ländern, die von der Fertigstellung des Tunnelbauprojekts im Mittleren Osten profitierten. Insgesamt war das Geschäftsumfeld im Kohlebergbau jedoch im Berichtszeitraum durch niedrigere Kohlepreise belastet, was zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Neuinvestitionen führte. Dies verdeutlicht der gesunkene Umsatzanteil des Neuanlagengeschäfts, der um 5,0 Prozentpunkte auf 42,4% zurückging. Kompensiert wurde diese Schwäche durch ein starkes Ersatzteil- und Servicegeschäft, das um 19,8% auf 59,8 Mio. EUR wuchs.
Ergebnisentwicklung durch Sondereffekte geprägt: Trotz des leichten Umsatzplus ging das EBIT deutlich auf 2,6 Mio. EUR (-45,8% yoy) zurück. Die Ergebnisentwicklung ist dabei jedoch von mehreren Sondereffekten beeinträchtigt. So schlug die Stilllegung des RDH-Standorts Alban mit einer Einmalbelastung von 0,9 Mio. EUR zu Buche. Hinzu kamen Aufwendungen für Beratungsleistungen (1,1 Mio. EUR) sowie Kosten im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung des Tochterunternehmens ser elektronik (0,5 Mio. EUR).
Ausblick 2026: Für das Jahr 2026 richtet sich der Blick auf die strategische Transformation des Unternehmens. Ein zentraler Pfeiler der künftigen Strategie ist die Entwicklung von leichten Elektrofahrzeugen und batteriebetriebenen Transportlösungen, wofür bereits zwei Absichtserklärungen mit chinesischen Anbietern unterzeichnet wurden. Parallel dazu plant der Konzern eine tiefere Integration der Standorte, die Optimierung globaler Lieferketten sowie den Ausbau zentraler Funktionen wie Forschung und Entwicklung. Bezüglich der Guidance erwartet das Management für das kommende Jahr ein stabiles Umsatzniveau in einer Spanne von 95 bis 115 Mio. EUR. Das EBIT wird jedoch aufgrund der Reorganisationskosten voraussichtlich leicht rückläufig ausfallen. Mittelfristig könnte der aktuelle Anstieg der Kohlepreise das Investitionsumfeld im Bergbau insbesondere im Neuanlagengeschäft wieder verbessern.
Fazit: SMT Scharf steht weiterhin einem anspruchsvollen Marktumfeld gegenüber. Aufgrund der Restrukturierung erwarten wir im laufenden Jahren eine rückläufige Top und Bottom Line, wenngleich wir den aktuellen Anstieg des Kohlepreises positiv für SMT Scharf positiv bewerten. Aufgrund des jüngsten Kursanstiegs und dem infolge der Prognoseanpassungen auf 9,00 EUR gesunkenen Kursziels stufen wir die Aktie auf 'Halten' ab.
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Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=57a6503b05e29191c8ae7113629f3d54
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Quelle: dpa-Afx