SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Sorgen vor wachsender KI-Konkurrenz aus China sowie überbordendem Finanzierungsbedarf für KI-Projekte haben die Börsen Japans, Südkoreas und Taiwans am Dienstag nach unten gezogen. Zuvor hatten KI-Riesen wie Nvidia
Der südkoreanische Leitindex Kospi knickte um über 10 Prozent ein und notierte wieder auf dem Niveau von Mitte April, liegt 2026 aber immer noch über 40 Prozent vorne. Die Aktien der Speicherchip-Hersteller SK Hynix
Der japanische Nikkei 225
Der CSI-300-Index
Die Marktstrategen der Deutschen Bank sahen darin einen Nachhall auf den erfolgreichen Börsengang des chinesischen Chipherstellers CXMT in Shanghai. Damit habe China seine Fähigkeiten, im Halbleitersegment eigene Marktmacht aufzubauen, unterstrichen.
Anleger setzen darauf, dass CXMT Flaggschiffen wie dem US-Unternehmen Micron
Weiter fallende Ölpreise, die Inflationssorgen dämpften, halfen den Märkten in Fernost nur bedingt. Vergleichsweise gut hielten sich allerdings weniger technologielastige Handelsplätze. Der australische Leitindex S&P ASX 200
Quelle: dpa-Afx