NEW YORK (dpa-AFX) - Am US-Aktienmarkt ist der Dow Jones Industrial
Der Dow stieg im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 52.140 Punkte. Der marktbreite S&P 500
Der von US-Präsident Donald Trump erzielte Deal, der am Freitag von beiden Kriegsparteien unterzeichnet werden soll, könne "Frieden und Sicherheit für alle in der Region bringen", hieß es in einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im französischen Evian. In Bezug auf die Straße von Hormus bekräftigten die G7-Staaten, dass "das Recht auf ungehinderte und gebührenfreie Durchfahrt die Grundlage des internationalen Handels bildet". Die Hoffnung auf ein Ende des Krieges und die damit einhergehende Freigabe der Straße von Hormus hat den Ölpreis jüngst nach unten gedrückt und so Inflationssorgen am Markt gelindert.
Zur Wochenmitte richtet sich die Aufmerksamkeit der Anleger zunehmend auf die erste Fed-Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Es wird weiter keine Änderung beim Leitzins erwartet. Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass die Notenbanker den Leitzins zum vierten Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent halten werden. Zuletzt hatte die Fed im Dezember an der Zinsschraube gedreht, als der Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt worden war.
Die anstehende Zinssitzung sollte Hinweise liefern, welche Neuerungen der neue Notenbankpräsident plant. Allerdings geht Analyst Bernd Weidensteiner von der Commerzbank davon aus, dass tiefgreifende Änderungen bei der Geldpolitik kurzfristig kaum durchsetzbar sein dürften. Trump hatte zuvor versichert, dass er - anders als bei Amtsvorgänger Jerome Powell - keinen Druck auf den neuen Fed-Chef ausüben will.
Die am Vortag besonders schwachen Halbleitertitel erholten sich. So legten Micron
An der Spitze des Nasdaq 100 zogen die Anteilsscheine von Applied Materials
Bei den Aktien von SpaceX
Ein Teil der starken Kursschwankungen bei den SpaceX-Aktien lässt sich auf den geringen Streubesitz zurückführen. Denn nur ein relativ kleiner Teil der Papiere steht für den Handel zur Verfügung. Da die Sperrfristen, die Insider am Verkauf hindern, in den kommenden Monaten auslaufen, könnte dies zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Anteilsscheine ausüben./la/men
Quelle: dpa-Afx