NEW YORK (dpa-AFX) - Starke Geschäftsjahreszahlen von Microsoft
Schnäppchenjäger übernahmen an der Nasdaq das Ruder, doch außerhalb des Tech-Sektors war der Rückenwind geringer. Der Dow Jones Industrial
Im Fokus stand auch die Nachlese des jüngsten Zinsentscheids. Nach der fünften Zinspause in Folge sind Experten längst nicht mehr so überzeugt wie zuvor, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins bei der kommenden Sitzung wirklich erhöhen wird. Die Entwicklungen in Nahost werden auch weiter kritisch beäugt, auch wenn sie aktuell kaum bewegen, da neuerliche US-Angriffe gegen den Iran von US-Präsident Donald Trump bereits angekündigt waren.
Während Microsoft mit starken Resultaten auf ganzer Linie überzeugte, kam Meta mit Zahlen und Ausblick bei den Börsianern schlecht an. Entsprechend entwickelten sich die Kurse: Die Microsoft-Titel sprangen um mehr als 14 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende Mai, während Meta um mehr als neun Prozent absackten.
Besonders im Fokus standen in beiden Fällen die KI-Investitionspläne. Von Microsoft kam das Signal, dass diese im Zaum gehalten werden. Dies erleichterte Anleger, unter denen zuletzt in der ganzen Branche Sorgen hochgekocht waren, dass die Investitionen überhand nehmen und sich vielleicht nicht rentieren. Die Instagram- und Facebook-Mutter Meta dagegen hob das untere Ende ihrer bisherigen Investitionsspanne an.
Ein negativer Ausreißer in der Hardware-Branche waren die Aktien von Qualcomm
Gute Nachrichten für die Chipbranche brachte auch der Branchenausrüster Lam Research
Nachbörslich rücken am Donnerstag gleich die nächsten Resultate näher, die für den Tech-Sektor erneut Signalwirkung haben dürften. Die zuletzt auf Rekordniveau angekommenen Apple-Aktien litten davor unter Gewinnmitnahmen, während sich Amazon mit dem starken Tech-Branchenumfeld davon erholten, dass sie zuletzt dem tiefsten Stand seit April nahe waren.
Außerhalb des Tech-Sektors war Baxter
Quelle: dpa-Afx