NEW YORK (dpa-AFX) - Die jüngste Verschärfung der Krise im Nahen Osten und widersprüchliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump haben am Mittwoch Kursverluste an den US-Aktienmärkten nach sich gezogen. Der Leitindex Dow Jones Industrial
Nach erneuten Drohungen gegen die Führung in Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. "Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt", sagte er bei einer Pressekonferenz. Stattdessen rechne er damit, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump mit weiteren US-Angriffen in der Nacht zum Donnerstag gedroht.
Der marktbreite S&P 500
Während die Preise für Öl und Gas stark stiegen, hielten sich die Verluste an den US-Aktienbörsen in Grenzen. Trump habe in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt, dass seine Rhetorik oft schärfer sei als die späteren politischen Maßnahmen, sagte Stratege Matthew Ryan vom Finanzdienstleister Ebury. "Vieles spricht dafür, dass es aktuell erneut eine klassische Verhandlungstaktik im Trumpschen Sinne ist". Die ruhige Reaktion der Märkte deute darauf hin, dass viele Investoren diese Einschätzung teilen.
Aktien der Öl- und Gasproduzenten Chevron
Papiere von Broadcom
Die Aktien von FuelCell Energy
Die Papiere des Halbleiter-Unternehmens Navitas
--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---
Quelle: dpa-Afx