WEDEL (dpa-AFX) - Der Rüstungszulieferer Vincorion
Für die im SDax
Branchenexperte David Perry von der US-Bank JPMorgan äußerte sich beeindruckt zu dem starken Abschneiden des Unternehmens im abgelaufenen Quartal. Er rechnet daher mit deutlich steigenden Analystenschätzungen für den Jahresumsatz.
Der Auftragseingang von Vincorion stieg im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 33,9 auf 180,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Wedel mitteilte. Damit sitzt Vincorion auf einem Auftragsbuch von rund 1,2 Milliarden Euro. Ein Großteil des für 2026 geplanten Umsatzes sei dabei bereits gedeckt.
Der Umsatz kletterte, wie bereits im Juli auf Basis vorläufiger Zahlen mitgeteilt um 44,5 Prozent auf 81,2 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um mehr als ein Drittel auf 16 Millionen Euro zu. Die entsprechende operative Marge sank von 21,1 auf 19,7 Prozent.
Vincorion gehörte bis 2022 zum Thüringer Technologiekonzern Jenoptik
Als Rüstungszulieferer stellt Vincorion Mechatronik, Generatoren und andere Energielösungen her. Seine Produkte sind etwa in Panzern und Flugabwehr-System verbaut. Unter anderem kommen die Teile im Kampfpanzer Leopard 2, im Schützenpanzer Puma und in den Patriot-Raketensystemen zum Einsatz. Das Unternehmen hat rund 1.000 Mitarbeiter./err/mis/jha/
Quelle: dpa-Afx