Der Morgen kompakt: Neun Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
* KOHLEAUSSTIEG: Bei einem beschleunigten Ausstieg aus der Kohleenergie sollen Industrie und Verbraucher geschont und die Kraftwerksbetreiber entschädigt werden. Das geht aus Vorschlägen der Spitze der Kohlekommission hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorlagen. Die gesamte Kohlekommission soll das Konzept am Freitag beschließen. Dann soll auch über den Ausstiegspfad und ein Enddatum für das letzte Kraftwerk entschieden werden, was in dem Entwurf noch offengelassen wird.
Die DEUTSCHE BÖRSE hat im vergangenen Jahr ihre Gewinnprognose nach vorläufigen Zahlen klar übertroffen. Der Vorstand des Betreibers der Frankfurter Wertpapierbörse und der größten europäischen Terminbörse Eurex geht davon aus, dass der bereinigte Konzern-Periodenüberschuss 2018 um rund 17 Prozent gestiegen ist. Ursprünglich hatte der Konzern mit einem Wachstum des Nettoergebnisses von mindestens zehn Prozent gerechnet.
* SIEMENS und ALSTOM wollen nach den Worten des französischen Finanzministers Bruno Le Maire im Ringen mit der EU um die Fusion zum größten europäischen Bahntechnik-Konzern hart bleiben. "Alstom und Siemens werden keine weiteren Zugeständnisse machen, die die beiden Konzerne schwächen könnten", sagte Le Maire im französischen Senat.
* BAYER hat erneut in einem Glyphosat-Prozess in den USA eine Aufteilung des Verfahrens in zwei Phasen beantragt. Anfang Januar hatte ein Gericht in einem ähnlichen Prozess einem derartigen Antrag stattgegeben und damit dem Konzern einen Vorteil verschafft.
* BMW/DAIMLER: Die beiden Autobauer wollen ihre Kooperation für Car-Sharing und Fahr-Dienste Insidern zufolge "Jurbey" taufen. BMW und Daimler wollten dies zunächst nicht bestätigen.
* MERCK will mit dem chinesischen Internet-Riesen Tencent bei der Nutzung künstlicher Intelligenz zur Entwicklung digitaler Gesundheitsdienste in China zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten die beiden Unternehmen am Mittwoch eine strategische Vereinbarung. Im Fokus der Zusammenarbeit stünden Therapiebereiche, in denen die Healthcare-Sparte von Merck in China tätig sei, zum Beispiel Allergien.
* IBM: Der weltgrößte IT-Dienstleister hat trotz eines Umsatzrückgangs im vierten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Die Erlöse gaben zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 21,76 Milliarden Dollar nach, Analysten hatten im Schnitt nur mit 21,71 Milliarden Dollar gerechnet. Die IBM-Aktie sprang nachbörslich rund sieben Prozent in die Höhe.
* DEA : Der Öl- und Gaskonzern rechnet nach dem geplanten Zusammenschluss der Geschäfte mit der BASF-Tochter Wintershall mit weiteren Fusionen in der Industrie. "Ich gehe davon aus, dass der nach dem Ölpreisverfall eingesetzte Konsolidierungskurs in der Branche in Europa und darüber hinaus weitergehen wird", sagte Vorstand Dirk Warzecha der Nachrichtenagentur Reuters. Größe spiele in dem Geschäft eine wichtige Rolle.
rtr
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