Einige langfristig gehaltene Aktien werfen außerordentlich hohe Renditen ab. Doch wie holt man sie sich am besten ins Depot?

Für Anleger ist es sehr lukrativ, langfristig am Aktienmarkt engagiert zu sein. Doch der Erfolg der Märkte ist vor allem auf sehr starke Ergebnisse bei einer relativ kleinen Anzahl von Unternehmen zurückzuführen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Hendrik Bessembinder. Der renommierte US-Ökonom hat dazu die Performance von fast 30.000 US-Aktien über einen Zeitraum von 100 Jahren untersucht.

Über diesen Zeitraum betrachtet hat ein Portfolio aller Aktien eine Gesamtrendite von 1,5 Millionen Prozent erzielt, inklusive wiederangelegter Dividenden. Aus einem investierten Dollar sind demnach 15.041 Dollar geworden. Das entspricht einer jährlichen Durchschnittsrendite von 10,1 Prozent – vor Steuern, Gebühren, Inflation.

Die überraschende Erkenntnis der Studie: Nur eine vergleichsweise kleine Anzahl von Aktien habe zu diesem Erfolg beigetragen, während die meisten Aktien über die Zeit Verluste erlitten hätten, erläutert Bessembinder im Exklusiv-Interview mit €uro am Sonntag. In der Topstory der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag zeigt die Redaktion, welche Titel die zehn besten Renditebringer des US-Aktienmarkts in den vergangenen 100 Jahren waren.

Beim Spitzenreiter wurden aus einem investierten Dollar über vier Millionen Dollar. Die Kernfrage aber ist, wie Anleger sich solche Renditediamanten am besten ins Depot holen. Zum Beispiel über ein konzentriertes Portfolio oder über möglichst breite Diversifikation? Auch darüber gibt die Top-Story Aufschluss.

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