Dieser Dividendenkönig hat am Dienstag neue Zahlen vorgelegt und sogar die eigenen Prognosen angehoben. Doch trotzdem stürzt die Aktie ab. Aber was steckt dahinter? Und ist das sogar eine Kaufchance?
63 Jahre infolge hat Johnson & Johnson bereits seine Dividenden angehoben. Am Dienstag gab es bei den Quartalszahlen zwar hier noch keine weitere Erhöhung, aber eine besser als erwartete Prognose.
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Dividendenkönig hebt Prognose an
Denn der US-Gesundheitskonzern hat seine Gewinnprognose erneut erhöht. Dabei profitieren die Amerikaner von der Nachfrage nach neuen Medikamenten bei Krebs und Autoimmunerkrankungen. Dies glich ein eher schwächeres Wachstum bei Medizinprodukten aus. Johnson & Johnson erwartet für das Gesamtjahr nun ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 11,05 bis 11,15 US-Dollar, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor hatte das Management 10,96 bis 11,11 Dollar in Aussicht gestellt.
Der Mittelpunkt der neuen Spanne liegt über den Erwartungen der Analysten. Zudem erhöhte das Unternehmen das untere Ende der Wachstumsspanne beim Umsatz und erwartet nun 7,2 bis 7,6 Prozent. Johnson & Johnson hatte erst im Juli seine Prognose erhöht.
Im dritten Quartal stiegen die Erlöse um 5,9 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar (rund 22,7 Mrd Euro). Dabei legte die Pharmasparte um 7,7 Prozent zu, während das Geschäft mit Medizinprodukten um 2,5 Prozent wuchs. Unter dem Strich verdiente der Konzern lediglich 210 Millionen Dollar, nach knapp 5,2 Milliarden im Vorjahr.
Dabei belasteten Rückstellungen, nachdem der Konzern im jahrelangen Rechtsstreit um angeblich krebserregende Talkumprodukte einem milliardenschweren Vergleich zugestimmt hatte. Der US-Pharmakonzern zahlte rund 5,5 Milliarden US-Dollar zur Beilegung der Klagen. Bereinigt sank der Nettogewinn leicht um 6,8 Prozent auf 6,3 Milliarden.
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Aktie stürzt trotzdem ab - Kaufchance?
Die eigentlich guten Zahlen wurden von der Börse allerdings im Anschluss negativ aufgenommen. Im Vorfeld der Börseneröffnung ging es zwei Prozent mit den Kursen nach unten. Dennoch könnte genau das eine Einstiegsgelegenheit sein.
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Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Wie hat Johnson & Johnson seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben?
Der Konzern erwartet nun ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 11,05 bis 11,15 US-Dollar statt der zuvor prognostizierten 10,96 bis 11,11 Dollar. Für das Umsatzwachstum rechnet Johnson & Johnson mit 7,2 bis 7,6 Prozent.
Warum sank der Nettogewinn von Johnson & Johnson im dritten Quartal so stark?
Rückstellungen im Zusammenhang mit dem milliardenschweren Vergleich zu Klagen um angeblich krebserregende Talkumprodukte belasteten den Nettogewinn. Johnson & Johnson zahlte dafür rund 5,5 Milliarden US-Dollar; der ausgewiesene Nettogewinn lag bei 210 Millionen Dollar.
Wie entwickelte sich das Geschäft von Johnson & Johnson im dritten Quartal?
Der Umsatz stieg um 5,9 Prozent auf 25,4 Milliarden Dollar. Die Pharmasparte legte um 7,7 Prozent zu, das Geschäft mit Medizinprodukten um 2,5 Prozent.
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