Nach einer langen Flaute stehen die Zeichen auf dem Kontinent endlich wieder auf Erholung. Wie Anleger davon profitieren.
Europa schien im globalen Wettbewerb zuletzt den Anschluss an die USA und China zu verlieren. Kriege in der Ukraine und im Iran, teure Energie und Rohstoffe, zu viel Bürokratie und zu wenig Investitionen: Vieles sprach eher für Stillstand als für Aufbruch. Doch nun ändert sich das Bild. Viele wichtige Frühindikatoren zeigen wieder nach oben, und auch die Stimmung in den Unternehmen verbessert sich langsam, aber sicher.
Noch ist die Trendwende nicht geschafft. Doch die Erholung zieht sich quer durch diverse Branchen. Das ist ein wichtiges Signal nach einer langen Phase der Schwäche. Selbst die Industrie, lange Zeit das Sorgenkind des Kontinents, fasst wieder etwas Fuß, Aufträge und Auslastung ziehen an.
Trotz struktureller Schwächen, die den Standort Europa verglichen mit anderen Wirtschaftsräumen im Wachstum hemmen, wäre es falsch, den Kontinent abzuschreiben. Gerade dort, wo Europa traditionell stark ist, entstehen jetzt wieder Chancen. Maschinenbau, Infrastruktur, Rüstung und Pharma stehen vor einer Phase, in der solide Geschäftsmodelle, technologische Kompetenz und politischer Rückenwind aufeinandertreffen. Auch einzelne Technologiethemen rücken in den Fokus.
Für Anleger heißt das: Nicht auf den großen Befreiungsschlag warten, sondern dort einsteigen, wo der erste Schwung schon erkennbar ist. Die Redaktion von €uro am Sonntag stellt in der Top-Story der neuen Ausgabe vier Aktien vor, die vom Stimmungsumschwung profitieren können.
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