Am Mittwochabend steht der nächste Zinsentscheid der Fed an und das könnte zum Risiko für die Börse werden. Ein Experte sieht jetzt eine hohe Chance für fallende Kurse. So stark soll es nach unten gehen.
Die Unsicherheit im Vorfeld des am Mittwoch anstehenden Fed-Zinsentscheides ist sehr groß. Der Stratege Dean Curnutt hat nun nochmals eindringlich vor den Risiken gewarnt.
Immer auf dem Laufenden bleiben: Jetzt BÖRSE ONLINE bei Google bevorzugen
So stark könnte die Börse ab morgen abstürzen
„Wir erwarten einen Rückgang des S&P um 8–10 Prozent mit einer möglichen zweiten Phase im Dezember“, sagte Dean Curnutt, CEO und Gründer von Macro Risk Advisors, laut Bloomberg in einer Mitteilung an seine Kunden am Montag.
Er warnt davor, dass im Falle einer oder mehrerer Zinserhöhungen die Gewinne der Unternehmen unter Druck geraten könnten, da diese die steigenden Kapitalkosten aktuell kaum an Kunden weitergeben könnten.
Zudem verglich der Experte die Situation mit dem Jahr 2018. Auch damals ergriff die Notenbank schärfere Maßnahmen und würgte den gut laufenden Aktienmarkt ab. Damals gab die Börse zunächst im Herbst nach und entfernte sich schließlich zum Ende des Jahres fast 20 Prozent von ihrem Höchststand.
Schlechte Vorzeichen für die Börse
Der Stratege Curnutt ist also pessimistisch, was die weitere Entwicklung an der Börse angeht, und sollten am Mittwochabend tatsächlich negative Signale vonseiten der Fed kommen, sind Rücksetzer nicht auszuschließen.
Zudem sollten Anleger die Saisonalität beachten. Diese ist im September enorm negativ und Korrekturen sind hier mehr die Regel als die Ausnahme.
Wenn Sie sich jetzt in diesem Umfeld sicher aufstellen wollen, dann lohnt sich ein Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index.
Häufig gestellte Fragen
Wie stark könnte der S&P 500 nach dem Fed-Zinsentscheid fallen?
Der Stratege Dean Curnutt erwartet einen Rückgang des S&P 500 um 8 bis 10 Prozent. Eine weitere Abwärtsphase im Dezember ist nach seiner Einschätzung möglich.
Warum könnten steigende Zinsen die Börse belasten?
Bei einer oder mehreren Zinserhöhungen könnten die Gewinne der Unternehmen unter Druck geraten, weil sie die steigenden Kapitalkosten derzeit kaum an ihre Kunden weitergeben können.
Welche Rolle spielt der September für die weitere Börsenentwicklung?
Die Saisonalität ist im September besonders negativ, weshalb Korrekturen in diesem Monat häufiger vorkommen. Negative Signale der Fed könnten zusätzliche Rücksetzer auslösen.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.