Ein spezialisierter Technologiedienstleister mischt in einem Markt mit, der vom Ausbau der Offshore-Windkraft, stabiler Öl- und Gasnachfrage und dem Rückbau alter Anlagen profitiert. Warum das Geschäftsmodell schwer kopierbar ist und Analysten weiteres Potenzial sehen.
Unter der Wasseroberfläche entscheidet oft hochspezialisierte Technik über den Erfolg milliardenschwerer Energieprojekte. Genau hier hat sich ein britischer Nischenanbieter eine starke Position erarbeitet: Das Unternehmen liefert Spezialausrüstung und technische Dienstleistungen für den Offshore-Sektor — von Unterwasservermessung über Wartung bis hin zum Rückbau alter Anlagen.
Besonders spannend: Das Geschäft profitiert gleich von mehreren Trends. Neben dem klassischen Öl- und Gasmarkt wächst vor allem der Bereich Offshore-Wind, während zugleich der Rückbau alter Plattformen zu einem immer wichtigeren Wachstumsfeld wird. Das Management erwartet für den adressierbaren Markt bis 2029 ein durchschnittliches Wachstum von sechs Prozent pro Jahr.
Hinzu kommt ein Geschäftsmodell, das nicht leicht nachzuahmen ist. Ein großer Teil der eingesetzten Geräte wird selbst entwickelt und gebaut. Dazu kommen langjährige Kundenbeziehungen mit großen Konzernen aus dem Energiesektor — ein klarer Wettbewerbsvorteil in einem anspruchsvollen Spezialmarkt.
Auch an der Börse hat der Titel bereits für Aufsehen gesorgt: Seit dem Börsengang Ende 2021 legte die Aktie um 217 Prozent zu. Analysten sehen laut Bloomberg im Schnitt dennoch weiteres Kurspotenzial von rund 30 Prozent. In der aktuellen Ausgabe von BÖRSE ONLINE lesen Sie, welches Unternehmen dahintersteckt, welche Chancen und Risiken die Aktie bietet und warum der Titel trotz der starken Kursentwicklung noch nicht ausgereizt sein könnte.
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