Dieser geniale ETF, den Warren Buffett regelmäßig empfiehlt, hat in den vergangenen zehn Jahren fast 90 Prozent aller aktiven Fonds outperformt. Darum lohnt es sich besonders auf ihn zu setzen.

Es ist wohl die Gretchen-Frage von Anlegern: Aktiv gemanagter Fonds oder doch lieber ETF? Keine Frage: In den vergangenen Jahren wurden vor allem ETFs immer beliebter. Denn da sie meist nur passiv einen Index nachbilden, sind die Gebühren meistens deutlich geringer als bei einem aktiv gemanagten Fonds. Dafür haben Fondsmanager im Gegenzug die Möglichkeit, bei schwierigen Marktphasen schnell einzugreifen oder bei Booms die gut laufenden Aktien noch höher zu gewichten.

Doch führt das am Ende tatsächlich auch zu einer besseren Performance? Nein, sagt eine Studie von Morningstar.

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Genialer Buffett-ETF schlägt aktive Fonds

Diese zeigt, dass lediglich 10,5 Prozent der Manager im Bereich “Large Cap Blend” über einen Zeitraum von zehn Jahren in der Lage gewesen sind, den S&P 500 Index outzuperformen. Bei dem Rest der Fonds hätten Anleger im Vergleich zum Rest des Marktes Gewinne eingebüßt.

Aus diesem Grund rät auch Warren Buffett zum Investieren in einen S&P 500 ETF. So sagte Buffett, dass die meisten Investoren am besten mit einem Investment in den S&P 500 aufgestellt seien, in den sie 90 Prozent ihres Geldes investieren können. Die restlichen zehn Prozent sollten laut Buffett im Geldmarkt liegen. Hintergrund ist die Überzeugung des Orakels von Omaha, dass kaum ein aktiver Manager in der Lage ist, den Markt zu schlagen.

Wer in Europa in den Index investieren möchte, macht das am besten über den State Street SPDR S&P 500 UCITS ETF (ISIN: IE000XZSV718). Dieser ETF ist mit einem Fondsvolumen von rund 17 Milliarden Euro und einer TER von nur 0,03 Prozent einer der größten und der günstigste Indexfonds am Markt.

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Passive ETFs schlagen aktive Fonds (fast) immer

Dass dieser 10-Jahres-Zeitraum übrigens kein Cherry-Picking ist, zeigt ein Blick auf andere Zeiträume bzw. andere Märkte. So haben es auf Sicht von 15 Jahren nur 3,2 Prozent der Fondsmanager geschafft, den S&P 500 zu schlagen - eine Quote, die aus statistischer Sicht schon fast mit Zufall erklärbar ist.

Auch an den internationalen Märkten sieht es nicht besser aus. Aus der Gruppe „Global Large Blend“ haben auf Sicht von zehn Jahren nur rund 19 Prozent der Fondsmanager und auf Sicht von 15 Jahren nur 12,5 Prozent der Fondsmanager ihren Vergleichsindex schlagen können.

Es zeigt sich also eindeutig, dass es sich lohnt, eher auf ETFs statt auf aktives Management zu setzen. Welche Welt-Indexfonds jetzt besonders spannend sind, lesen Sie hier.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele aktive Fonds im Bereich „Large Cap Blend“ haben den S&P 500 über zehn Jahre geschlagen?

Lediglich 10,5 Prozent der Manager im Bereich „Large Cap Blend“ konnten den S&P 500 über einen Zeitraum von zehn Jahren übertreffen. Bei fast 90 Prozent der Fonds lagen Anleger damit hinter dem Markt.

Warum empfiehlt Warren Buffett einen ETF auf den S&P 500?

Warren Buffett empfiehlt einen ETF auf den S&P 500, weil er überzeugt ist, dass kaum ein aktiver Manager den Markt schlagen kann. 90 Prozent des Geldes könnten laut Buffett in den S&P 500 und die restlichen zehn Prozent in den Geldmarkt investiert werden.

Welcher S&P-500-ETF ist für Anleger in Europa passend?

Für Anleger in Europa ist der State Street SPDR S&P 500 UCITS ETF mit der ISIN IE000XZSV718 passend. Der ETF hat ein Fondsvolumen von rund 17 Milliarden Euro und eine TER von 0,03 Prozent.

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