Konzerne geben weltweit Rekordsummen für den Kauf eigener Aktien aus. Für Anleger lohnt es sich, auf diese Aktien zu setzen.

Zahlreiche börsennotierte Konzerne, die im Geld schwimmen, zünden an den Märkten die nächste Stufe: Von US-Tech- Riesen rund um den KI-Hype über europäische Geldhäuser bis hin zur heimischen Börsenelite steuern Aktienrückkäufe auf historische Rekorde zu. Weit über eine Billion Dollar sollen allein in den USA in diesem Jahr in den Rückkauf eigener Anteile fließen, erwarten Experten. Und auch DAX-Unternehmen zeigen sich spendabel. Aus Anlegersicht wirken die Programme wie ein gigantischer Turbo: Schrumpft die Zahl der frei gehandelten Aktien, klettert der Gewinn je Anteilschein ganz automatisch, was die Aktienkurse befeuert. Auch wenn die Praxis zuweilen als „Kurskosmetik“ kritisiert wird, belegen Studien, dass disziplinierte Aktienrückkäufer den Markt langfristig um bis zu 40 Prozent schlagen können.

Darüber hinaus winkt deutschen Investoren ein handfester Steuervorteil gegenüber der klassischen Dividende – die im Übrigen in der Regel zusätzlich ausgezahlt wird. Allerdings kommt es auf Details an: Manche Vorstände nutzen die Programme lediglich, um damit teure Aktien-Boni für Führungskräfte auszugleichen. Andere greifen zu deutlich überteuerten Kursen zu und verbrennen genau das Kapital, das für zukunftsweisende Investitionen, Forschung und Entwicklung oder Übernahmen fehlt. Welche Kriterien echte Kurstreiber von Blendern trennen und wie Anleger vom weltweiten Milliardenboom profitieren, lesen Sie in der Top-Story der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Foto: Börsenmedien AG

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