Anlegern, die ihre Depots mit Weitblick ausrichten, winken Jahrzehnte-Renditen. Aber nur, wenn sie auf das richtige Pferd setzen.

Europa hat einen großen Plan, der die Portfolios von Investoren für die nächsten Jahrzehnte prägen könnte. Mit dem Electrification Action Plan will die Europäische Union (EU) ihren Stromanteil am Energieverbrauch bis 2040 verdoppeln und einen Schlussstrich ziehen unter die Abhängigkeit von Gas aus Russland oder Öl aus dem Nahen Osten.

Dabei steht hinter dem Strukturwandel keine Ökoideologie. Es geht vielmehr um Versorgungssicherheit und handfeste wirtschaftliche Interessen: Europa soll wettbewerbsfähig bleiben. Die Zahlen sind beeindruckend. Die Energieimporte könnten um über 70 Prozent sinken, dadurch würden jährlich bis zu 260 Milliarden Euro an Kosten für fossile Brennstoffe entfallen. Geld, das künftig im Binnenmarkt bleiben könnte.

Für den massiven Umbau der nächsten Jahre stellt die Europäische Investitionsbank 75 Milliarden Euro bereit, weitere Milliarden sollen über eine neue Förderbank fließen, damit sich Europas Industrie klimafreundlich und energieeffizient aufstellen kann. Darüber hinaus sollen Stromnetze und Speicherkapazitäten erheblich ausgebaut, der Einbau von Wärmepumpen forciert werden.

Für Anleger ergeben sich daraus spannende langfristige Investmentchancen. Wer jetzt in die richtigen Profiteure investiert, kann sich zurücklehnen und die Zeit für sich arbeiten lassen. In der Top-Story der neuen Ausgabe stellt die Redaktion von €uro am Sonntag fünf aussichtsreiche europäische Kandidaten sowie einen Indexfonds vor.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Die Zukunft ist hell – aber teuer
Trotz Rekordumsatz geht es mit der Aktie nicht voran. Problematisch sind die Kosten. Viele Milliarden fließen in Robotaxis, KI und den Roboter Optimus. Zu viel der Visionen? (S. 6)

Die Mag 7 sind von gestern
Sie sind nicht mehr die alleinigen Gewinner des KI-Booms, sagt die Citigroup, deshalb hat der Begriff ausgedient. Anleger sollten deutlich mehr Unternehmen beachten (S. 8)

Der Einkauf könnte lohnen
Der vorsichtige Ausblick dieses Nahrungsmittelkonzerns drückt auf den Kurs. Das gibt Spielraum für Überraschungen (S. 10)

Arabische Umgehungsstraßen
Die Straße von Hormus ist zum Risiko für die gesamte Weltwirtschaft geworden. Infrastrukturprojekte zur Umgehung der Meerenge bieten jedoch attraktive Anlagemöglichkeiten (S. 12)

Der erste Schritt ist getan
Gold zeigt erstmals seit Wochen ein Eigenleben. Die Chancen auf eine Trendwende waren lange nicht so hoch wie aktuell (S. 35)

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Foto: Börsenmedien AG

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