Der Bitcoin konsolidiert zuletzt wieder stark, doch eine neue Entwicklung aus der ETF-Welt könnte jetzt zum Risiko für die Kryptowährung werden. Was jetzt droht und was im schlimmsten Fall passieren kann.
Gegenüber seinen Jahrestiefs hat sich der Bitcoin zuletzt deutlich erholen können, doch bis zu einem Ausbruch in Richtung der bisherigen Hochs fehlt der Kryptowährung scheinbar der Schwung. Einer der Gründe, warum Investoren skeptisch sind, könnte das Strategy-Risiko sein, das durch eine neue Regelung auch eine neue Dimension bekommt.
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Neue Regelung bringt wichtige Änderung für Bitcoin
Zunächst zum Hintergrund: Strategy ist der größte institutionelle Halter von Bitcoin, der durch Kapitalerhöhungen und Schuldenfinanzierungen die Käufe der Kryptowährung finanziert. Die Firma besitzt rund vier Prozent aller Anteile an der digitalen Währung. Bereits im Abverkauf dieses Jahr waren Sorgen aufgekommen, dass die Holding bei einem nachlassenden Investoreninteresse gezwungen sein könnte, Bitcoin zu liquidieren und den Kurs damit zu drücken.
Nun könnte das Unternehmen erneut unter Druck geraten. Denn der Indexanbieter MSCI hat angekündigt, Holding-Unternehmen ohne operatives Geschäft wie Strategy aus seinen Indizes zu verbannen. Diese Änderung wird zum 30. November umgesetzt und bereits am 11. November wird die Entscheidung, welche Unternehmen ausgeschlossen werden, verkündet.
Sollte Strategy tatsächlich aus den Indizes ausgeschlossen werden, könnte das Unternehmen wegen der massiven Kapitalabflüsse unter Druck geraten, da ETFs und Indexfonds die Papiere verkaufen. Entsprechend kann dies für die Holding zur neuesten Zerreißprobe werden.
Kommt jetzt der Crash beim Bitcoin?
Doch was Strategy betrifft, betrifft auch den Bitcoin. Der Indexausschluss der Holding-Unternehmen ist definitiv ein neues Risiko, wenngleich Anleger deswegen nicht in Panik verfallen müssen.
Ein Indexausschluss wäre zwar schmerzlich, doch es ist nicht anzunehmen, dass der Kurs von Strategy signifikant unter den Wert der aktuellen Bitcoin-Bestände fällt. Solange dieses Verhältnis gleich bleibt und die Kryptowährung zumindest ihr aktuelles Kursniveau hält, gibt es zumindest keine eindeutigen Anzeichen, dass ein BTC-Crash kurz bevorstehen könnte.
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Häufig gestellte Fragen
Was ändert die neue MSCI-Regelung für Strategy?
MSCI will Holding-Unternehmen ohne operatives Geschäft aus seinen Indizes ausschließen. Die Änderung soll am 30. November umgesetzt werden; welche Unternehmen betroffen sind, wird am 11. November bekannt gegeben.
Warum könnte ein Indexausschluss Strategy unter Druck setzen?
Wenn Strategy ausgeschlossen wird, könnten ETFs und Indexfonds ihre Aktien verkaufen. Die daraus möglichen Kapitalabflüsse könnten die Holding belasten. Strategy hält rund vier Prozent aller Bitcoin und finanziert Käufe der Kryptowährung über Kapitalerhöhungen und Schulden.
Droht durch den möglichen Ausschluss ein Bitcoin-Crash?
Ein Ausschluss wäre ein Risiko für Bitcoin, ist aber kein eindeutiges Zeichen für einen unmittelbar bevorstehenden Crash. Solange der Kurs von Strategy nicht deutlich unter den Wert seiner Bitcoin-Bestände fällt und Bitcoin sein aktuelles Kursniveau hält, gibt es dafür keine klaren Anzeichen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.