Der erste Auftrag kommt aus der Schweiz: Für die Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) soll das TecDax -Unternehmen zwei neue Windparks in Frankreich bauen, wie Nordex am Donnerstag mitteilte. Das Unternehmen wird die Windparks entwickeln, errichten und den Service für 20 Jahre erledigen. Die bestellten 15 Turbinen kommen auf eine Leistung von zusammen etwa 100 Gigawattstunden, hieß es weiter.
Weitere neun Turbinen soll Nordex zunächst im Auftrag des Projektentwicklers OX2 in der schwedischen Provinz Dalarna etwa 200 Kilometer nordwestlich von Stockholm errichten. Im dortigen Windpark werden die Anlagen im Sommer 2019 installiert und dann im Auftrag des späteren Eigentümers, des Schweizer Vermögensverwalters Fontavis, auch durch die Hamburger betrieben. Der entsprechende Vertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren.
Trotz des morgendlichen Kursanstiegs bewegen sich die Nordex-Papiere weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Zum Vergleich: Vor rund einem Jahr kosteten sie noch um die 20 Euro, bevor das Unternehmen beim Geschäftsausblick mehrmals zurückruderte. Die Krise der Windkraftindustrie mit einer zunehmend härteren Konkurrenz macht dem Konzern schwer zu schaffen. So verzögerten sich etwa Aufträge in wichtigen Märkten. Um Kosten zu senken, baut Nordex Stellen ab. Im September kündigte der Konzern den Wegfall von bis zu 500 Jobs in Europa an. Weltweit beschäftigt Nordex mehr als 5000 Mitarbeiter./
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