Während viele Anleger auf Nvidia, Tesla und Co. setzen, geht Fondsmanager Frank Fischer bewusst auf Abstand. Im Interview erklärt er, wo er stattdessen Chancen sieht.
Während viele Anleger auf die großen US-Technologiewerte setzen, geht Frank Fischer andere Wege. „Der MSCI World ist mir zu riskant“, sagt der Fondsmanager im Interview mit dem Youtube-Kanal „Smartes Geld“. KI-Aktien, im MSCI Word stark gewichtet, seien hoch bewertet und schwer einzuschätzen. Bei SpaceX, Nvidia oder Tesla sei er deshalb nicht dabei. „Wir handeln weiter antizyklisch“, betont Fischer.
Statt den Börsenlieblingen hinterherzulaufen, setzt er auf weniger beachtete Unternehmen. Immobilienaktien hält er für einen Kauf, den IT-Sicherheitsspezialisten Secunet zählt er zu seinen Favoriten. Auch sogenannte Serial Acquirer, Firmen, die regelmäßig andere Unternehmen übernehmen, stehen auf seiner Kaufliste. Münchener Rück und Allianz seien zwar „langweilig“, dafür aber ertragreich und preiswert. Zudem könnten beide Versicherer von KI profitieren.
Bei steigenden Zinsen achtet Fischer besonders auf die Gewinndynamik der Unternehmen. Auch die US-Politik hat er im Blick: Nach den Zwischenwahlen könnte Europa an den Börsen stärker gefragt sein.
Warum ein Wahlsieg der Demokraten auf ganzer Linie KI-Aktien belasten könnte, welche Folgen die Sanktionen gegen Iran haben und weshalb Fischer keine Knappheit bei Öl und Gas erwartet, erklärt er im vollständigen Interview auf dem Youtube-Kanal „Smartes Geld“.