Viele Aktien sind nach der langen Kursrally hoch bewertet. Gleichzeitig steigen die geopolitischen Risiken. Eine schwierige Mischung. Zehn günstige Aktien mit Kurspotenzial.
Die Aktienmärkte haben langfristig starke Renditen abgeworfen. Und sehr viel spricht dafür, dass das auch so bleiben wird. Wer eine Aktie kauft, geht dennoch immer auch ein Risiko ein. Es gibt Einflussfaktoren, die niemand voraussagen kann, auch nicht durch penible Recherche. Eine konsequente Strategie hilft, Risiken zu begrenzen und die Wahrscheinlichkeiten zum eigenen Vorteil zu verschieben. Momentum war zuletzt eine sehr erfolgreiche Auswahlmethode. Alles, was mit künstlicher Intelligenz zu tun hat, ist stark gestiegen. Die stürmische Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte aber ist ins Stocken geraten. Der Krieg im Iran könnte neue Trends verstärken.
Was auffällt: Viele Aktien und Aktienindizes sind hoch bewertet. Der amerikanische S&P 500 wird laut Datendienst Factset mit dem 21-Fachen der für die kommenden zwölf Monate erwarteten Unternehmensgewinne gepreist — der Schnitt der vergangenen zehn Jahre liegt unter 19. Die Kurse sind also stärker gestiegen als die Gewinnerwartungen. Auch das KGV des DAX liegt über dem langjährigen Durchschnitt. Das allein ist noch kein Alarmsignal, sondern könnte beispielsweise Vorbote einer Konjunkturbelebung und damit positiver Gewinnüberraschungen sein.
Die vielen Krisenherde rund um den Globus verschieben die Wahrscheinlichkeiten. Kettenreaktionen sind schwer vorauszusagen. So treibt der Krieg im Iran die Rohstoffpreise nach oben, bremst damit auch die Aussichten der europäischen Wirtschaft. BÖRSE ONLINE hat in diesem Umfeld nach Aktien gesucht, die im Vergleich zum Gesamtmarkt günstig bewertet sind.
Als erste Annäherung hat sich die Redaktion auf Titel konzentriert, deren Kurs-Gewinn-Verhältnis unter 15 und damit unter dem Marktdurchschnitt liegt. Danach ging es um die Unternehmen selbst. Bei einigen waren wir überrascht, dass sie so niedrig bewertet sind. Andere sind Turnaround-Spekulationen, bei denen das Unternehmen die Probleme aktiv angeht. Sie alle haben so etwas wie ein Ass im Ärmel.
Darunter einen Versorger aus Italien, der deutlich unter Wert gehandelt wird, einen deutschen Gesundheitsdienstleister, der von einem neuen Produkt profitieren sollte, oder auch ein französischer Pharmakonzern, der mit neuer Chefin sein größtes Problem lösen will. Um welche zehn Unternehmen es sich konkret handelt, lesen Sie in der neuen Ausgabe von BÖRSE ONLINE.
Weitere Themen im Heft
Zweifacher Profiteur
Eine wertvolle Beteiligung und hohe Ölpreise machen dieses Unternehmen zu einem spannenden Investment in geopolitisch unsicheren Zeiten (S. 32)
Verborgener Alarm im Cyberspace
Der Krieg im Iran eröffnet eine weitere Front im hybriden Krieg. Das verstärkt die Aktivität professioneller Hacker. Das Geschäft der Cybersecurity-Konzerne zieht stärker an (S. 34)
Pro & Contra Microsoft
Kaufen nach dem Kursrutsch? Zwei Redakteure, zwei Meinungen (S. 38)
Die Profiteure der Ölpreis-Rally
Nach mehrheitlich rückläufigen Umsätzen und Gewinnen sollen die Erträge der Ölkonzerne in diesem Jahr wieder sprudeln. Neben drastischen Kostensenkungen hilft vor allem der Ölpreis (S. 46)
Immer an den Fiskus denken
Wer gemanagte Fonds und ETFs im Depot hat, sollte auch mögliche fiskalische Fallstricke kennen. Die aktuell wichtigsten Steuerspielregeln für Anleger im Überblick (S. 106)
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