Die US-Zwischenwahlen gehen in die heiße Phase. Historische Daten zeigen: Nach der Wahl stehen die Chancen an der Börse besonders gut.

Es ist Halbzeit in der vierjährigen Präsidentschaft von Donald Trump. Wenn die Wähler am 3. November zu den Zwischenwahlen an die Urnen treten, werden sie ihre Meinung zur Leistung des Präsidenten kundtun, mit dem viele Amerikaner nicht zufrieden sind.

Für Donald Trump und die Republikaner steht die Macht im Kongress auf dem Spiel, und die Mehrheitsverhältnisse sind knapp. Nur wenige Sitzverluste reichen aus, um die Kontrolle über eine oder sogar beide Kammern des Kongresses zu verlieren. Kommen noch unklare Resultate oder angefochtene Wahlergebnisse hinzu, könnte das erhebliche Unruhe an den Börsen schüren. Ohnehin rechnen die Finanzmärkte damit, dass Trump und die Republikaner zumindest das Repräsentantenhaus verlieren.

20 Mal gab es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Zwischenwahlen in den USA, und historische Daten zeigen: Während vor den sogenannten „Midterms“ die Unruhe an den Finanzmärkten zunimmt, war das Jahr nach diesem Ereignis seit 1945 stets das beste Börsenjahr im vierjährigen Präsidentschaftszyklus, mit durchschnittlich Kursgewinnen von 15 Prozent beim US-Index S&P 500.

In der Topstory der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag dokumentiert die Redaktion die historischen Effekte der Zwischenwahlen auf die Aktienmärkte. Sie analysiert außerdem in verschiedenen Szenarien, was der Wahlausgang diesmal für die Börsen bedeutet, und welche Aktien zu den Gewinnern und Verlierern gehören könnten.         

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Foto: Börsenmedien AG

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