Stabile Cashflows, oft attraktive Dividenden – und jetzt zusätzlicher Rückenwind durch den Rechenzentrums-Boom: Versorger werden wieder zum Anleger-Liebling.
In unsicheren Zeiten greifen Anleger gern zu defensiven Werten – und Versorger stehen dabei wieder ganz oben auf der Liste. Der Grund: Ihre Einnahmen gelten als vergleichsweise stetig, weil Strom und Gas auch in Krisen gebraucht werden. Dazu kommen häufig solide Dividenden, die das Depot abfedern können.
Neu ist der zweite Treiber: Künstliche Intelligenz. Der Boom der Rechenzentren erhöht den Bedarf an Strom – und vielerorts auch an Wasser zur Kühlung. Davon profitieren Unternehmen, die Energie liefern und Netze betreiben. Eine große US-Bank erwartet deshalb, dass der Sektor in verschiedenen Marktphasen – ob Risk-on oder Risk-off – relativ besser abschneiden kann und verweist auf eine historisch robuste Performance in Stressphasen.
Während einige heimische Schwergewichte bereits deutlich gelaufen sind, sehen Analysten bei ausländischen Pendants teils noch attraktivere Bewertungen. Im Fokus stehen dabei Konzerne mit breit aufgestellter Erzeugung (Erdgas und Erneuerbare) sowie Netzbetreiber, die kräftig in Modernisierung und Energiewende investieren – begleitet von positiven Analystenkommentaren und angehobenen Wachstumszielen.
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