Die Aktie des Herstellers von Fahrradzubehör, Shimano, schaltet hoch. Für Anleger könnte sich eine Einstiegschance ergeben.

Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst am 19. August in der BÖRSE ONLINE-Ausgabe 35/26. Wenn Sie in Zukunft als Erstes die Einschätzung unserer Experten lesen wollen, dann werfen Sie einen Blick auf dieses Angebot.

Qualitativ hochwertiges Fahrradzubehör, dafür steht das seit 1921 familiengeführte japanische Unternehmen Shimano. Ihren bisherigen Peak erlebte die Aktie in einem durch die Corona-Krise ausgelösten Boom, der im Herbst 2021 zu einer Kursspitze um 277 Euro führte. Bis Herbst 2025 ging es von dort aus um über 70 Prozent auf ein Elfjahrestief gen Süden. Zusammen mit den lokalen Tiefs von April und Juni dieses Jahres wurde um 80 Euro zunächst ein solider Boden ausgebildet, ehe es in einer ersten scharfen Rally wieder um über 40 Prozent nach oben ging. Von dem Ende Juli markierten 52-Wochen-Hoch 115 Euro aus konsolidiert die eine Marktkapitalisierung von etwa neun Milliarden Euro aufweisende Aktie derzeit und bietet damit eine schöne Einstiegsgelegenheit. Charttechnisch untermauert wird diese von ­einem frischen Kaufsignal beim MACD-­Indikator auf Monatsbasis. Zudem kam es Ende Juli zu einem sogenannten Goldenen Kreuz, als die 50-Tage-Linie den 200-Tage-Durchschnitt von unten nach oben schnitt. Die Chancen sollten also gut stehen, dass der robuste 115er-Widerstand, wo sich auch eine ehemalige Unterstützung aus dem Jahr 2025 befindet, überwunden werden und der vom Top ausgehende Abwärtstrend angegriffen werden kann. Diese Trendlinie bewegt sich zurzeit um 130 Euro. Da dort zudem die erste bedeutende logarithmische (38,2-Prozent-)Fibonacci-Marke der 2021/2025er-Abwärtswelle liegt, ist das mittelfristige Kursziel definiert. Dagegen sorgen die angesprochenen Gleitenden Durchschnitte um 92/97 Euro für eine wichtige Unterstützung. Beim Stopp wird zudem das knapp unter der 90er-Marke liegende Zweimonatstief berücksichtigt und dieser bei 89 Euro platziert.

Fazit

Wer es noch spekulativer möchte, greift zu dem mit einem Hebel von etwa 4,5 ausgestatteten Shimano-Turbo-Long. Der Stopp des Scheins wird unter der 200-Tage-­Linie ausgelöst.

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