SMA-Aktie hebt nach Zahlen ab - Solarkonzern verringert Verlust - Höhere Prognose möglich
· Börse Online Redaktion
Impulse aus Deutschland seien nach dem Zickzack-Kurs der Politik indes nicht zu erwarten. "Die Musik spielt für uns im Ausland." Urbon betonte, der Preisdruck sei unverändert. "Von Preiserhöhungen sind wir weit entfernt, aber wir können damit umgehen."
Der Nachfrageeinbruch in Deutschland und der Preisverfall hatten SMA 2014 tiefrote Zahlen eingebrockt. Ein Sparkurs, bei dem 1600 Stellen wegfallen, soll den Weg zurück in die schwarzen Zahlen ebnen. Gewinne erwartet Urbon aber erst 2016.
Im ersten Quartal sank der operative Verlust (Ebit) auf 5,4 (Vorjahr: minus 22,4) Millionen Euro während der Umsatz um 28 Prozent auf 226,3 Millionen stieg. Urbon erklärte, vor allem Großprojekte im Ausland hätten SMA vorangebracht. Im Gesamtjahr rechnet er weiterhin mit einem operativen Verlust von 30 bis 60 Millionen und einem Umsatz zwischen 730 bis 770 Millionen Euro.
Die Firmennachrichten kamen bei den Anlegern gut an. Die Aktie legte am Mittwoch um 8,1 Prozent auf 14,80 Euro zu und war damit der größte Gewinner im TecDax. Vor einem Jahr wurden die Papiere allerdings noch mit über 30 Euro gehandelt.
Reuters
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