Die nächste große Technologiewelle spielt sich nicht nur auf Bildschirmen ab. Sie braucht leistungsfähige Chips, stabile Stromnetze, neue Materialien, intelligente Maschinen und enorme Rechenkapazitäten. Genau hier setzt Deep Tech an: Wissenschaftliche und technische Durchbrüche werden zu Produkten, die ganze Industrien verändern können.
Für Anleger entsteht dadurch ein Markt mit langfristigem Potenzial – aber auch mit erheblichen Unterschieden zwischen Zukunftsvision und belastbarem Geschäftsmodell.
Im Börsenbrief deeptech REPORT analysiert Tech-Experte Sascha Röhrer die Entwicklungen hinter der nächsten Innovationsphase und übersetzt sie in konkrete Investmentideen. Im Mittelpunkt stehen nicht kurzfristige Schlagzeilen, sondern die entscheidenden Fragen: Welche Unternehmen verfügen über einen technologischen Vorsprung? Wer profitiert entlang der Wertschöpfungskette? Und wo sind die Erwartungen an der Börse bereits zu hoch?
Dafür werden wöchentlich internationale Fachquellen, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Unternehmensdaten und regulatorische Informationen ausgewertet. Das Ergebnis ist eine verständliche Einordnung von 15 Deep-Tech-Sektoren – von künstlicher Intelligenz und Halbleitern bis zu Robotik, Biotechnologie, Raumfahrt und Quantencomputing.
Nach der ersten Euphorie um KI-Software rückt nun die physische Basis der Technologie in den Vordergrund. Rechenzentren müssen gebaut, Chips produziert, Daten verarbeitet und große Mengen Strom bereitgestellt werden. Damit verschieben sich die Engpässe: Nicht nur die Rechenleistung zählt, sondern zunehmend auch Energie, Kühlung, Speicher und Netze.
Gleichzeitig beginnt die nächste Phase: KI verlässt den Bildschirm und kommt in Fabriken, Laboren und Maschinen an. Robotik und Automatisierung könnten dadurch einen neuen Entwicklungsschub erleben. Auch die Wirkstoffforschung, Materialentwicklung und Verteidigungstechnik profitieren von der Verbindung aus Software und realer Welt.
„Deep Tech ist der Ort, an dem die Gewinner-Aktien der nächsten zehn Jahre entstehen“
Besonders interessant sind für Sascha Röhrer derzeit vier Themenfelder: physische KI mit intelligenten Robotern und flexibler Automatisierung, die Energieinfrastruktur mit Stromnetzen, Speichern und neuen Reaktorkonzepten, der Übergang des Quantencomputings von der Forschung zu ersten kommerziellen Anwendungen sowie die zunehmende Technologiesouveränität. Investitionen in Chips, kritische Rohstoffe und strategische Schlüsseltechnologien dürften viele Jahre für Rückenwind sorgen.
Dabei gilt: Eine überzeugende Technologie ist nicht automatisch eine attraktive Aktie. Entscheidend sind unter anderem zahlende Kunden, Auftragsbestände, Kapitalbedarf und Bewertung. Der deeptech REPORT legt deshalb Wert auf eine systematische Auswahl und eine transparente Beobachtung der vorgestellten Titel.
Wer die nächste Technologiewelle nicht nur anhand prominenter Namen verfolgen möchte, findet im deeptech REPORT Analysen, Sektorüberblicke und konkrete Aktienideen mit Fokus auf langfristige Wachstumstreiber. Jetzt den deeptech REPORT entdecken und die Deep-Tech-Märkte besser verstehen.