Nur ein einziges Mal auf den Kaufknopf klicken – und schon dauerhaft die besten Aktien im Depot haben. Wie das geht.

Kaum ein Privatanleger oder Fondsmanager schafft es, mit seinem Portfolio den breiten Markt zu schlagen. Daran ändert auch der oft beschworene „langfristige Anlagehorizont“ nichts. Dabei überwiegen auf dem Papier erst mal die Chancen: Eine Aktie kann unbegrenzt stark steigen, aber nur maximal 100 Prozent verlieren.

Trotz akribischer Auswahl bleiben Anleger langfristig meist hinter der Performance von Indizes wie dem DAX zurück. Die Diversifikation solcher Barometer über verschiedenste Branchen genügt als Ursache aber nicht. Vielmehr vermeiden Indizes gängige und teure Fehler: Anleger tendieren dazu, bei gut gelaufenen Investments Gewinne mitzunehmen und bei schwächelnden Titeln dagegen eher noch mal nachzukaufen. Was intuitiv wirkt, ist für den Vermögensaufbau wenig förderlich: Bei den starken Aktien werden so die weiteren Gewinne beschränkt, während Rendite-­Bremser mitgeschleppt werden. Vielmehr zahlt sich aus: Die Gewinner laufen lassen, Verlierer rigoros aus dem Depot werfen!

Diese Konsequenz legen Indizes wie der DAX automatisch an den Tag: Gewinner laufen einfach weiter, Problemkinder fallen raus. ­Indizes übernehmen so auch die Arbeit von Anlageberatern, ganz ohne Schlips und Sakko.

Wieso Anleger meist hinter dem breiten Markt zurückbleiben, wie Anleger die Strategie „Gewinner laufen lassen, Verlierer rauswerfen“ umsetzen können und so immer auf die besten Titel setzen, lesen Sie in der Top-Story der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.

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Weitere Themen im Heft

Schmackhafte Rezepte gesucht
Fastfood-Riese will Kunden in Filialen locken und Wirtschaftlichkeit der Standorte steigern. Neue Ziele und Milliardeninvestitionen bekannt gegeben, Aktie verliert weiter (S. 6)

KI gibt neuen Schwung
Meta, der Mutterkonzern von Facebook und Whatsapp, startet Muse AI. Den KI-Agenten gibt es als App, über die smarte Brille oder als Tamagotchi. Anleger greifen zu (S. 8)

Elegante Wende
Übernahmespekulationen und operative Fortschritte machen diesen Modekonzern zum Comeback-Kandidaten (S. 10)

Chinas Goldhunger bleibt gewaltig
Das Land verzeichnet einen neuen Rekord: Bis Ende August hat es 1000 Tonnen des Edelmetalls importiert, mehr als im gesamten Vorjahr. Die Zentralbank und auch Privatanleger greifen zu. (S. 35)

Was sagt das Netz?
Wer den Stromanbieter wechseln will, muss sich in einem unübersichtlichen Markt orientieren. €uro am Sonntag hat deswegen zum dritten Mal das SWI mit einer umfangreichen Analyse beauftragt (S. 38)

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Foto: Börsenmedien AG

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