Wird ein Konzern Ziel einer Übernahme, winkt Aktionären außergewöhnliches Gewinn­potenzial. Welche Titel jetzt spannend sind.

Während Konsumenten angesichts gestiegener Preise beim Einkaufen wenig Freude haben, zeigen sich Börsenkonzerne in Kauflaune: Zahlreiche Übernahmen wurden zuletzt angekündigt, eingetütet oder vollzogen. Für Investoren eröffnen solche Deals attraktive Situationen: Um sich das geeignete Ziel zu schnappen, zahlen Konzerne meist einen deutlichen Aufschlag auf den Aktienkurs. Greifen mehrere Interessenten nach demselben Unternehmen, eröffnet das obendrein die Möglichkeit für ein lukratives Wettbieten. So winkt nicht selten eine Rendite im hohen zweistelligen Bereich oder sogar eine Verdopplung des Kurses – in kurzer Zeit.

Für Anleger besonders spannend: Deutsche, europäische und internationale Konzerne zeigen sich bei Übernahmen und Fusionen momentan äußerst aktiv, melden aufsehenerregende Deals in unterschiedlichen Größenordnungen. Auch ein vermeintlich herausforderndes Marktumfeld mit Unsicherheit um künstliche Intelligenz als Kurstreiber und die weiteren Folgen des Nahostkriegs für Energiepreise, Inflation und Zinsen dämpfen die Jagd bislang kaum. Konzerne suchen passende Zukäufe, um Wachstum anzukurbeln oder neue Märkte und Geschäfte zu erschließen. Andere Investoren wollen sich Unternehmen sichern, die sie für unterbewertet erachten.

€uro am Sonntag zeigt in der Titelgeschichte der neuen Ausgabe das besondere Renditepotenzial auf, das von Übernahmeszenarien ausgeht, und stellt Titel vor, die nun ins Visier von Käufern geraten können.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Start frei für die Wall Street
Die Historie zeigt: Nach den Midterms beginnt die stärkste Zeit an der Börse, vor allem, wenn der Präsident an Macht verliert (S. 6)

Zurück nach oben
Der Kursrutsch der vergangenen Monate scheint beendet, in den zurückliegenden Tagen hat diese Aktie ein fulminantes Comeback gestartet (S. 8)

Vernebelte Perspektiven
Während die Commerzbank Rekordzahlen präsentiert, gehen Aktionäre und Analysten immer stärker auf Distanz zur Aktie. Konkurrenz wirbt Kunden ab. Unicredit wird nervös (S. 12)

Milliarden geklaut
Der Hackerangriff auf die Kryptobörse Binance ist der bisher größte in der Geschichte. Eine Panikreaktion an den Kryptomärkten hat es aber dennoch nicht gegeben. (S. 30)

Wie De Beers seinen Glanz verlor
Der einst schillernde Branchenführer steckt in seiner schwersten Krise. Marktschwäche, sinkende Preise und zunehmende Konkurrenz setzen dem südafrikanischen Unternehmen zu. Muttergesellschaft Anglo strebt Verkauf an (S. 38)

Euro am Sonntag Monatsabo
Foto: Börsenmedien AG

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