Japans Börse läuft heiß: Der Nikkei jagt von Rekord zu Rekord, getrieben von Halbleitern, KI und einem schwachen Yen. Doch nicht jede Aktie ist noch ein Schnäppchen – gerade deshalb lohnt der Blick auf die stilleren Gewinner im Hintergrund.

Japan ist zurück auf der Börsenlandkarte – und zwar mit Wucht. Der Nikkei 225 eilt von Rekord zu Rekord, angetrieben von künstlicher Intelligenz, Halbleitern und großen Tech-Schwergewichten. Aus dem Land der Autobauer wird an der Börse zunehmend ein Land der Chip- und Automatisierungsgewinner.

Chart Nikkei
Foto: Börsenmedien AG
Nikkei Gewichtung
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Doch genau darin liegt auch die Herausforderung: Viele Anleger sehen nur die spektakulären Kursraketen. Einige Titel sind bereits extrem stark gelaufen, bei anderen ist viel Euphorie eingepreist. Spannender wird es dort, wo Unternehmen vom KI-Boom profitieren, ohne ausschließlich von einem einzelnen Hype abhängig zu sein.

Ein Beispiel ist Tokyo Electron. Der Konzern gehört zu den weltweit wichtigsten Herstellern von Anlagen für die Halbleiterproduktion. Wann immer neue Chipfabriken gebaut oder bestehende Werke modernisiert werden, verdient das Unternehmen mit. Damit ist Tokyo Electron so etwas wie der „Schaufelverkäufer“ im KI-Goldrausch: weniger abhängig davon, welcher einzelne Chip am Ende gewinnt – aber direkt beteiligt am Investitionsboom der Branche.

Die Zahlen zeigen, warum Anleger genauer hinsehen sollten: Umsatz und operativer Gewinn legten zuletzt deutlich zu, die Margen verbesserten sich, und das Management peilt weiteres Wachstum an. Gleichzeitig bleibt die Bewertung anspruchsvoll – ein Punkt, der bei Japans Techrally generell nicht unterschätzt werden sollte.


Neben diesem stillen Ausrüster gibt es weitere spannende Wege, auf Japans neue Tech-Dynamik zu setzen: einen besonders offensiven Profiteur der KI-Chipproduktion, einen extrem profitablen Qualitätswert aus der Industrieautomatisierung, eine antizyklische Turnaround-Wette aus der Halbleiterwelt – und sogar eine bequemere ETF-Variante für Anleger, die das Einzelwertrisiko meiden möchten.

Welche Unternehmen dahinterstecken, wo noch Substanz steckt und bei welchen Aktien Anleger trotz aller Euphorie vorsichtig sein sollten, zeigt die komplette Analyse in der neuen Ausgabe von Börse Online.

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