90 Prozent verloren, operativ am Boden - und genau jetzt könnte die Stunde der mutigen Anleger schlagen. Während viele nur das fallende Messer sehen, wittern Analysten bereits den nächsten großen Turnaround. 

Es gibt Aktien, die nach einem Absturz einfach nur billig wirken. Und es gibt solche, bei denen sich im Nachhinein herausstellt: Genau hier lag die Chance. Ein Diagnostik-Spezialist fällt für viele klar in die zweite Kategorie - zumindest, wenn es nach den Analysten von Kepler Cheuvreux geht.

Der Titel hat seit dem Hoch 2021 fast 90 Prozent an Wert verloren und notiert so tief wie zuletzt rund um die Finanzkrise. Auf den ersten Blick ein klarer Fall von "fallendem Messer". Doch der Markt scheint die schlechten Nachrichten inzwischen weitgehend eingepreist zu haben. Nach den jüngsten Quartalszahlen kam es jedenfalls nicht mehr zu weiteren drastischen Abschlägen. Für die Analysten ein wichtiges Signal: Der Boden könnte gefunden sein.

Die Begründung für die Turnaround-Hoffnung ist überzeugend. Nach der Pandemie-bedingten Sondernachfrage sind die Lager zwar noch immer belastet, doch genau daraus könnte bald neuer Bedarf entstehen. Gleichzeitig kommuniziert das Unternehmen vorsichtig genug, um böse Überraschungen zu vermeiden. Und ab dem zweiten Halbjahr soll sich das Geschäft laut Management wieder spürbar beschleunigen.

Besonders spannend: Die Produktpipeline zielt vor allem auf den Ersatz bestehender Systeme. Das verringert das Risiko und erhöht zugleich das Margenpotenzial. Wenn die Rechnung aufgeht, könnte aus der heutigen Schnäppchen-Aktie in den kommenden Jahren ein echter Gewinner werden. Die Analysten halten sogar eine deutliche Kursvervielfachung für denkbar.

Um welche Aktie es hier geht und welches Kursziel die Redaktion von BÖRSE ONLINE sieht, lesen Sie in der neuen Ausgabe.

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