Es droht Gefahr

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Der Bitcoin steht nach einer mehrwöchigen Talfahrt weiterhin unter spürbarem Abwärtsdruck und kämpft aktuell um die Verteidigung wichtiger charttechnischer Unterstützungen. Hauptverantwortlich für die gedrückte Stimmung sind anhaltend hohe Kapitalabflüsse aus den US-Spot-ETFs sowie eine nachlassende geopolitische Risikoprämie infolge des jüngst unterzeichneten Friedensabkommens zwischen den USA und dem Iran. Zusätzlich dämpfen die geldpolitische Vorsicht der US-Notenbank.

Auch aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage prekär. Mittelfristig befindet sich der Coin seit Herbst 2025 in einem intakten Abwärtstrend. Doch auch kurzfristig könnte sich das Chartbild weiter eintrüben. So bildet der Bitcoin aktuell eine bearishe Wimpel-Formation aus. Diese geht vom Abverkauf zwischen Mai und Anfang Juni sowie der darauffolgenden Konsolidierung aus. Sollte die Formation nun mit dem Bruch der Begrenzungslinie bei rund 63.000 Dollar aufgelöst werden, droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Dann dürfte zügig der Unterstützungsbereich zwischen dem Verlaufstief bei 59.073 Dollar und der 60.000-Dollar-Marke angelaufen werden.

Fazit

Abwarten

Die Lage bleibt angespannt. Anleger sollten ein klares Marktsignal abwarten.

Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.