Death Cross voraus

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Die globalen Edelmetallmärkte blicken auf eine volatile Handelswoche zurück. So geriet auch der Goldpreis die letzten Tage erheblich unter Druck. Belastet wird das traditionelle Krisenmetall primär von den veränderten geldpolitischen Signalen der US-Notenbank Fed unter Kevin Warsh, deren uneinheitlicher Dot Plot die Sorge vor anhaltend restriktiven Zinsen und steigenden Renditen schürt. Parallel dazu hat das diplomatische Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran den akuten Absicherungsbedarf der Anleger merklich abgekühlt.

Beim Chart droht Ungemach. Im Zuge der jüngsten Kursverluste steht der Goldpreis nun nur noch knapp über der immens wichtigen Unterstützung an der runden 4.000-Dollar-Marke. Nun wackelt dieser Support und ein weiteres Verkaufssignal droht. Konkret dürfte bereits in wenigen Tagen der GD50 den GD200 von oben nach unten kreuzen, womit ein Death Cross ausgelöst werden würde. Fällt diese Unterstützung, dürfte es weiter bergab in Richtung des nächsten Auffangnetzes bei 3.886 Dollar gehen. Lediglich ein Rebound bei 4.000 Dollar mit anschließendem Sprung über die Abwärtstrendlinie bei 4.420 Dollar würde das bearishe Set-up auflösen.

Fazit

Signale abwarten

Der Goldpreis steht charttechnisch betrachtet am Kipppunkt. Anleger warten vorerst klare Signale ab.