Der Fonds investiert in Minenunternehmen. Deren Kurse steigen, wenn der Goldpreis anzieht. Die Performance des Fonds und die Prognosen für das Edelmetall sprechen für einen Kauf.
Vergangenen Freitag stellte Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Treffen der Notenbankpräsidenten in Jackson Hole eine Zinserhöhung in Aussicht. Der Goldpreis gab in Folge deutlich nach. Am generellen Aufwärtstrend dürfte sich jedoch nichts ändern. Das Edelmetall gilt als Absicherung gegen Risiken, die aus dem US-Staatsdefizit resultieren. Und das wächst und wächst. Vor Kurzem übersprang die „U.S. National Debt Clock“ die Marke von 40 Billionen US-Dollar. Ein nachhaltiger Abbau des Schuldenbergs ist nicht in Sicht. Die Renditen für langfristige US-Staatsanleihen notieren auf dem höchsten Stand seit 19 Jahren. Neue Verbindlichkeiten einzugehen, wird für die größte Volkswirtschaft der Welt immer teurer. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in die Stabilität des Dollar. Auch das treibt die Nachfrage nach Gold. Verliert der Greenback an Stärke, wird das Edelmetall für Käufer außerhalb der USA günstiger, die Nachfrage steigt. Bis zum 2030 kann Gold Prognosen zufolge auf 7.000 Dollar steigen.
Risiken reduziert
Von einem anziehende Goldpreis profitieren die Kurse von Minenunternehmen. Bleiben deren Produktionskosten relativ stabil, können sie mit jeder geförderten Unze höhere Erlöse erzielen. Den attraktiven Chancen stehen aber auch spezielle Risiken gegenüber. Unter anderem befinden sich Minen häufig in Ländern, in denen sich die politischen Bedingungen zum Nachteil der Förderer ändern können. Für vorsichtige Anleger empfiehlt es sich daher, nicht auf Einzelwerte zu setzen, sondern in bewährte Fonds zu investieren. Erich Meier verantwortet bereits seit dem Jahr 2012 den von der Schweizer Gesellschaft Konwave aufgelegten Konwave Gold Equity. Der Fonds legte innerhalb eines Monats um 30 und innerhalb eines Jahres um 89 Prozent zu. Im Portfolio finden sich Branchen-Dickschiffe wie etwa Barrick oder Endeavour Mining. Beide Unternehmen kaufen derzeit eigene Aktien zurück. Meier investiert zudem in Mid-Cap-Werte mit starken Perspektiven. Das kanadische Unternehmen Equinox beispielsweise wächst durch Übernahmen und ist auf dem Weg, ein bedeutender Player zu werden. Hoch gewichtet hat Manager Meier auch OR Royalties. Das Unternehmen mit Sitz in Montreal betreibt keine eigenen Minen, sondern finanziert beziehungsweise beteiligt sich an Bergbauprojekten. Dafür erhält das Unternehmen einen Anteil an den zukünftigen Einnahmen eines Projekts.
Fazit
Der über drei Milliarden Euro schwere Konwave Gold Equity bereichert das Depot. Sehr erfahrener Manager. Large und Mid Caps sind gut gemischt. Breite geografische Streuung.