Wachsende Bedrohungen verändern die Welt und eröffnen Anlegern neue Chancen. Ein flexibler Fonds investiert dort, wo Verteidigung, Cybersecurity und persönlicher Schutz zusammenkommen.

Der Fund einer mit Sprengstoff präparierten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August zeigt, wie verletzlich kritische Infrastrukturen sind. Doch nicht nur Flughäfen, Stromnetze und Bahnanlagen müssen geschützt werden. Auch Unternehmen, Banken und Behörden sind zunehmend Ziel von Cyberangriffen.

Davon will ein Fonds profitieren, der drei Zukunftsthemen verbindet: Verteidigung, IT-Sicherheit und physischer Schutz. Fondsmanager Yannik Schiele kann die Bereiche flexibel mit jeweils zehn bis 70 Prozent gewichten und so auf veränderte Marktbedingungen reagieren.

Aus rund 400 Unternehmen wählt er 50 bis 80 Titel aus. Zu den aktuellen Favoriten zählen GE Aerospace, Hersteller von Triebwerken für Militärflugzeuge, der auf Sicherheits- und Datenanalyse spezialisierte Technologiekonzern Palantir sowie der schwedische Sicherheitsdienstleister Securitas.

Klare Ausschlusskriterien grenzen das Anlageuniversum ein: Unternehmen mit Verbindungen zu Antipersonenminen, Streumunition sowie biologischen oder chemischen Waffen sind ebenso tabu wie Firmen mit Sitz in Russland, China, Nordkorea, Iran, Irak oder den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Das Konzept überzeugte bislang: Binnen eines Jahres legte der Fonds um 20,7 Prozent zu. Angesichts wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Cybergefahren könnte der Sicherheitsboom damit erst am Anfang stehen. Welcher Fonds genau dahintersteckt, erfahren Leser in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

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Vorstand und Aufsichtsrat ringen um einen Kompromiss bei Sparmaßnahmen für diesen Automobilkonzern. Jobs, Werke und Marken stehen zur Disposition. (S. 6)

Elliott mischt Bonn auf
Der Hedgefonds Elliott soll bei der Telekom eingestiegen sein und auf höhere Aktienrückkäufe drängen. Der Verschmelzung mit T-Mobile US droht das Aus (S. 8)

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In der Sache erwartet, in der Höhe überrascht hat die Ankündigung dieses US-Majors, sich wieder stärker in dem südamerikanischen Land zu engagieren (S. 12)

„Bieten, was KI-Modelle nicht leisten können“
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Die KI-Rally mitnehmen, Risiken absichern
Nach den Gewinnen im August bröckelt der Bitcoin-Kurs wieder. In den nächsten Wochen stehen nun einige Entscheidungen an, die für die älteste und bedeutendste Kryptowährung wichtig sind (S. 32)

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Foto: Börsenmedien AG