Ein neuer ETF bündelt globale Aktien, Anleihen und Gold in einem einzigen Produkt. Mit niedrigen Kosten, automatischer Anpassung und einem ausgewogenen Chancen-Risiko-Mix könnte er zum praktischen Basisinvestment für viele Depots werden.
Wer sein Depot mit nur einem Wertpapier breiter aufstellen möchte, bekommt seit Kurzem eine neue Möglichkeit: Ein frisch aufgelegter Portfolio-ETF kombiniert 60 Prozent globale Aktien, 35 Prozent Anleihen und fünf Prozent Gold. Der Aktienanteil ist international gestreut, wird von US-Werten dominiert und enthält neben Nvidia, Apple und Microsoft auch Small Caps sowie Schwellenländeraktien. Ein wichtiger Baustein berücksichtigt zudem ESG-Kriterien.
Die Anleiheseite setzt auf Staats- und Unternehmensanleihen, ergänzt um Papiere aus den Emerging Markets, und sichert Währungsrisiken gegenüber dem Euro ab. Gold wird über einen physisch hinterlegten ETC beigemischt. Viermal im Jahr wird das Portfolio auf seine Zielgewichtung zurückgesetzt – ein bequemer Ansatz für Anleger, die nicht selbst mehrere Anlageklassen kombinieren und laufend ausbalancieren möchten.
Mit jährlichen Kosten von nur 0,24 Prozent ist die Konstruktion vergleichsweise günstig. Seit dem Start Ende Januar hat der ETF 6,5 Prozent zugelegt und damit den DAX bislang übertroffen. Um welchen konkreten ETF es sich handelt und welche Details Anleger kennen sollten, erfahren Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.
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