Japans Börse hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Rally hingelegt – und doch könnte das Kurspotenzial noch nicht ausgeschöpft sein. Warum gerade ein auf unterbewertete japanische Unternehmen spezialisierter Fonds jetzt besonders spannend wirkt
Tokio bleibt ein Börsenmarkt mit Zugkraft: Der Nikkei 225 hat in den vergangenen drei Monaten mehr als 27 Prozent zugelegt, binnen eines Jahres sogar knapp 73 Prozent. Und trotz möglicher Zinserhöhungen spricht vieles dafür, dass das Momentum nicht so schnell abreißt.
Dafür sorgen vor allem die verbesserten Geschäftserwartungen japanischer Unternehmen. Der jüngste Tankan-Bericht zeigt eine anhaltend positive Stimmung in Industrie und Dienstleistungen. Auch Gewinnprognosen großer Wertpapierhäuser deuten auf weiteres Wachstum hin. Hinzu kommt: Japans Großunternehmen haben zuletzt erneut Rekordgewinne eingefahren.
Zugleich sorgt der schwache Yen zwar für teurere Importe, doch der heimische Aktienmarkt profitiert zunehmend von einem Strukturwandel im Anlageverhalten. Immer mehr japanische Sparer lenken Geld aus nahezu zinslosen Bankkonten in Aktien um. Steuerfreie Gewinne und Dividenden machen den Markt zusätzlich attraktiv.
Besonders spannend ist ein Fonds, der gezielt auf unterbewertete japanische Unternehmen setzt und von einem erfahrenen Managementteam gesteuert wird. In drei Jahren legte er bereits um 92 Prozent zu. Zu den größten Positionen zählen bekannte Namen aus den Bereichen Gaming, Medien, Sensorik und Versicherung. Um welchen Fonds es sich genau handelt, erfahren Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.
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