Während Anleger auf Nvidia und die USA blicken, baut China mit Milliardenhilfe eine eigene Chipindustrie auf. Ein neuer ETF macht den Markt zugänglich – und könnte eine spannende Depotbeimischung sein.

Bei KI-Chips denken Anleger vor allem an Nvidia, AMD und die USA. Doch auf der anderen Seite des Pazifiks entsteht ein Markt, den viele bislang kaum auf dem Schirm haben: Chinas eigene Halbleiterindustrie.

Peking will unabhängiger von ausländischer Technologie werden und unterstützt heimische Anbieter mit viel Geld. Verschärfte US-Exportkontrollen erhöhen den Druck, den enormen Chipbedarf stärker aus eigener Produktion zu decken. Das eröffnet chinesischen Unternehmen Chancen – vom Chipdesign über die Fertigung bis hin zur Verpackung.

Ein Beispiel ist Cambricon: Der KI-Prozessorspezialist gilt als chinesische Antwort auf Nvidia. Auch Ausrüster wie Naura könnten profitieren, wenn heimische Chipfabriken ihre Kapazitäten ausbauen. In herkömmlichen Halbleiter- oder China-Portfolios sind solche Unternehmen oft nur wenig vertreten.

Ein neuer ETF eröffnet nun einen gezielten Zugang zu diesem Markt. Für Anleger, die frühzeitig auf Chinas Chip-Offensive setzen möchten, könnte er eine interessante Depotbeimischung sein. Welcher ETF dahintersteckt und was Anleger dazu wissen sollten, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Die Motoren stottern lauter
Milliardenverlust, schwache China-Verkäufe, Prognosekürzung: Volkswagen, Porsche und Mercedes haben deutlich zu kämpfen. Die gebeutelten Aktien halten sich stabil

Angriff auf Deutschland
Die Crédit Agricole ist die drittgrößte Bank in Europa. Nun greift sie auf dem deutschen Markt an. CA-Chef Olivier Gavalda erläutert im exklusiven Interview die Strategie

Es wird geliefert
Dieser Logistikkonzern liefert gute Zahlen, der Ausblick ist ermutigend. Die Aktie ist auf dem Weg zum Allzeithoch. Mutige Anleger hebeln das Potenzial.

Konkurrenz für NYSE und Nasdaq
Cboe sichert sich fast die Hälfte der US-Börsenneuzugänge, da der schärfere Wettbewerb das rasant wachsende Segment Derivate-lastiger Fonds widerspiegelt

Euro am Sonntag Monatsabo
Foto: Börsenmedien AG

Jetzt 4 Ausgaben sichern und 75 % sparen

Mit €uro am Sonntag treffen Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Depot: Die Redaktion liefert Ihnen jede Woche tiefgehende Analysen, spannende Hintergründe und konkrete Anlageideen – klar eingeordnet, verständlich aufbereitet und immer nah an den wichtigsten Entwicklungen aus Wirtschaft, Politik und Börse. So erkennen Sie Chancen frühzeitig und behalten Trends, Themen und Aktien mit Potenzial im Blick.

Das Monatsabo von €uro am Sonntag: Testen Sie jetzt 4 digitale Ausgaben zum Preis von einer für nur 4,49 €und sparen Sie 75 Prozent.

Jetzt einsteigen und sparen