Steigende Verteidigungsbudgets treiben die Nachfrage nach moderner Sicherheitstechnik. Ein ETF bündelt Unternehmen aus mehreren Bereichen der Branche – von Cyberabwehr und Satellitenkommunikation bis zu Sensorik und autonomen Systemen.

Der Krieg in der Ukraine, die Spannungen zwischen China und Taiwan, die Konflikte im Nahen Osten: Die Sicherheitslage hat sich grundlegend verändert, und die Staaten ziehen die Konsequenzen. Die NATO-Länder wollen bis 2035 jährlich fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Verteidigung aufwenden. Mindestens 3,5 Prozent sollen in militärische Kernaufgaben fließen, bis zu 1,5 Prozent in Cyberabwehr und Infrastruktur. Schon im vergangenen Jahr lagen die weltweiten Militärausgaben bei knapp 2,9 Billionen Dollar, und die Prognosen zeigen weiter nach oben.

Für Anleger ist das ein Milliardenmarkt mit Rückenwind. Aus einem Nischenthema ist laut dem Analysehaus Scope eines der am stärksten beachteten Anlagethemen der globalen Kapitalmärkte geworden. Insgesamt 27 Produkte, 20 ETFs und 7 aktive Fonds, sammeln dafür in Deutschland bereits 19,9 Milliarden Euro ein.

Ein ETF für die Sicherheit

Ein ETF sticht dabei heraus. Er bringt es auf ein Kursplus von mehr als 14 Prozent binnen eines Jahres und gehört damit zu den renditestärksten seiner Branche. In seinem Portfolio stecken über 60 Unternehmen, die Waffen- und Verteidigungssysteme herstellen, Grenzen und kritische Infrastruktur sichern und Cyberangriffe abwehren. Dazu zählen ein Hersteller unbemannter Unterwasserfahrzeuge, die für die US-Navy Seeminen aufspüren, ein Satellitenspezialist für abhörsichere Kommunikation und ein deutscher Radarexperte, dessen Aktie zuletzt kräftig zulegte.

Wie breit ist der Fonds gestreut? Wie hoch ist der US-Anteil? Und welche Titel stehen ganz oben? Alles dazu und um welchen ETF es sich genau handelt, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.

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