Diese Gefahr für Anleger sollten Sie auf keinen Fall ignorieren, denn sie bringt sie nicht nur um ihr Geld, sondern stürzt Sie auch noch im schlimmsten Fall in eine massive Schuldenfalle.
Es gibt immer mehr Betrugsversuche via Internet, E-Mails und selbst in der Post landen zum Teil betrügerische Briefe. Ziel ist dabei häufig das Geld von Anlegern. Nun gibt es aber eine neue Masche, die Sie nicht nur Ihr Erspartes kosten, sondern Sie im schlimmsten Fall in die Schuldenfalle stürzen kann.
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20.000 Euro und mehr durch einen Klick verlieren
So warnt die Verbraucherzentrale aktuell davor, dass Betrüger falsche Mails versenden und dabei das vertrauenswürdige POSTIDENT-Verfahren missbrauchen, um Opfer dazu zu bringen, unbewusst Kreditverträge zu legitimieren.
„Die Täter:innen tarnen diese Identifizierung als harmlose Kontoprüfung, Sicherheits-Update oder notwendigen ‚Freischaltcode‘ für Verkäufe“, heißt es von der Verbraucherzentrale. Auch per Brief werden solche Betrugsschreiben verschickt.
Wer tatsächlich im Rahmen des POSTIDENT-Verfahrens den Kreditvertrag unterschreibt, der droht quasi mit einem falschen Klick in die Schuldenfalle zu rutschen. Laut Verbraucherzentrale geht es hierbei nämlich um Summen von 20.000 Euro aufwärts.
Das können Anleger und Sparer jetzt tun
Durch diese neue Betrugsmasche ergibt sich also eine weitere Gefahr für Sparer und Anleger. Um dieser Herr zu werden, sollten Sie auf jeden Fall vor jedem POSTIDENT-Verfahren den Auftraggeber prüfen, der auf Schreiben und in Mails deutlich sichtbar ist. Kennen Sie diesen nicht, sollten Sie die Legitimation auf keinen Fall durchführen.
Lassen Sie sich außerdem keinesfalls unter Druck setzen, denn Betrüger arbeiten oft mit engen Fristen oder Handlungsaufforderungen, die seriöse Anbieter niemals nutzen würden.
Um mehr über weitere Betrugsversuche im Netz zu erfahren, lesen Sie diesen Artikel: Zahlungsaufforderung vom Finanzamt? Warum Sie auf keinen Fall überweisen dürfen - sagt die BaFin
Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert der Betrug mit gefälschten POSTIDENT-Anfragen?
Betrüger versenden gefälschte Mails oder Briefe, die das vertrauenswürdige POSTIDENT-Verfahren missbrauchen, um Opfer dazu zu bringen, unbewusst Kreditverträge zu legitimieren. Die Täter tarnen die Identifizierung als harmlose Kontoprüfung, Sicherheits-Update oder notwendigen Freischaltcode. Wer das Verfahren durchführt, unterschreibt damit unwissentlich einen Kreditvertrag über 20.000 Euro oder mehr.
Woran erkenne ich eine gefälschte POSTIDENT-Anfrage?
Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist der Auftraggeber, der auf Schreiben und in Mails deutlich sichtbar angegeben sein muss. Kennen Sie diesen nicht oder erscheint er unbekannt, sollten Sie das Verfahren keinesfalls durchführen. Seriöse Anbieter setzen zudem niemals enge Fristen oder drängende Handlungsaufforderungen ein – genau solcher Druck ist ein klassisches Warnsignal für Betrug.
Was sollte ich tun, wenn ich eine verdächtige POSTIDENT-Aufforderung erhalten habe?
Führen Sie das Verfahren auf keinen Fall durch, wenn Ihnen der Auftraggeber unbekannt ist oder die Aufforderung verdächtig wirkt. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall direkt die Deutsche Post oder das Unternehmen, von dem die Aufforderung angeblich stammt – über offizielle Kanäle, nicht über die in der Mail angegebenen Kontaktdaten. Sollten Sie das Verfahren bereits durchgeführt haben, wenden Sie sich umgehend an die Verbraucherzentrale, die Polizei und gegebenenfalls an einen Rechtsanwalt.