USA-Schulden, KI-Boom, Autoaktien und Edelmetalle: Folker Hellmeyer sieht trotz der gewaltigen US-Verschuldung keinen Grund zur Panik. Im Interview erklärt der Chefvolkswirt von Netfonds, warum er auf Wachstum, deutsche Autowerte, Gold und Silber setzt – und weshalb er für Deutschland bei KI große Chancen sieht.
Die Verschuldung der USA ist dramatisch – für Folker Hellmeyer aber noch kein Grund zur Panik. Der Chefvolkswirt von Netfonds erwartet keine Finanzkrise. Die USA könnten sich mittelfristig durch starkes Wachstum aus ihrer prekären Lage befreien. Größere Verschuldungsprobleme sieht er in Europa.
Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt KI. KI und Robotik verbesserten die Ertragslage der Unternehmen signifikant. Hellmeyer ist überzeugt, dass OpenAI und Anthropic erfolgreich sein werden. Überraschend: Bei der Anwendung von KI sieht er Deutschland weit vorne.
Große Chancen erkennt Hellmeyer auch bei deutschen Autoaktien. Die Branche sei unter Bewertungsaspekten „enorm attraktiv“. Bei VW liege allein der Buchwert deutlich über dem Aktienkurs. Zudem werde das Verbrenner-Verbot fallen.
Noch offensiver ist Hellmeyer bei Edelmetallen: „Bei Gold und Silber sehe ich kein Limit.“ Der globale Süden treibe die Preise, Silber profitiere zusätzlich von KI und Robotik. Warum Rüstungsaktien favorisiert bleiben, BASF attraktiv ist und Hellmeyer die neue US-Strategie gegen Iran für zum Scheitern verurteilt hält – das ausführliche Interview sehen Sie auf YouTube im Kanal Smartes Geld.