Mehrere Analysten werden bei Continental optimistischer. Eine Aktienanleihe auf den Reifenhersteller lockt mit einem sehr hohen Kupon – und könnte sich besonders dann auszahlen, wenn die Aktie nicht deutlich nachgibt.

In der deutschen Autoindustrie herrscht wenig Feierlaune. Doch bei Continental wächst der Optimismus: Gleich mehrere Analysten haben ihre Kursziele angehoben. Morgan Stanley sieht die Aktie inzwischen bei 78 Euro, Citigroup und JP Morgan ebenfalls im positiven Bereich. Die UBS traut dem Papier sogar 90 Euro zu.

Der Rückenwind kommt nicht aus der Hoffnung auf einen plötzlichen Boom. Die Analysten setzen vielmehr auf Continentals margenstarke Premiumreifen und eine solide Nachfrage in wichtigen Märkten. Genau das macht die Aktie für Anleger interessant – und eine Aktienanleihe auf den Reifenhersteller besonders spannend.

Denn sie verbindet die Chance auf eine attraktive Zahlung mit einem hohen Kupon: 15 Prozent pro Jahr stehen im Raum. Unter den vorgesehenen Bedingungen entspricht das laut Berechnung einer möglichen jährlichen Rendite von 17,5 Prozent. Das ist ein kräftiger Anreiz für Anleger, die auf Continental setzen, aber nicht einfach nur die Aktie kaufen möchten.

Doch die Chance hat ihren Preis: Die Auszahlung hängt vom Kursverlauf ab. Bleibt die Aktie unter der festgelegten Schwelle, kann die Rückzahlung in Continental-Aktien erfolgen. Außerdem ist der mögliche Gewinn nach oben begrenzt – bei einem kräftigen Kursanstieg kann die Aktie selbst attraktiver sein. Wie die konkrete Anleihe konstruiert ist und wo Chancen und Grenzen liegen, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Euro am Sonntag.

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Foto: Börsenmedien AG

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