Volker Hellmeyer, der Chefvolkswirt von Netfonds blickt auf Fed, Nahost und Japan mit neuer Zuversicht - und wird bei Europas Energiepolitik deutlich.
Für Folker Hellmeyer markiert der Kurswechsel der US-Notenbank einen Wendepunkt. „Die neue Fed wird positive Akzente setzen“, sagt der Chefvolkswirt von Netfonds im Gespräch mit Smartes Geld. Besonders der erste Auftritt von Kevin Warsh habe überrascht. Auch der Verzicht auf die bisherige Forward Guidance sei klug, weil er die Finanzmärkte langfristig stabiler machen könne.
Entspannung sieht Hellmeyer zudem im Nahen Osten. Der USA-Iran-Deal habe zunächst „ein riesiges Risiko für die Weltwirtschaft beseitigt“. Mögliche Mautkosten in der Straße von Hormus seien ökonomisch kaum relevant. Dennoch bleibe Vorsicht geboten: Israel sei weiterhin ein Unsicherheitsfaktor, und die milliardenschwere Aufbauhilfe für den Iran werfe Fragen auf.
Mit Zuversicht blickt der Netfonds-Chefvolkswirt auf Japan. Der Anstieg der dortigen Aktien überrasche ihn nicht, und die Papiere seien auch nicht zu hoch bewertet. Warum hingegen für ihn Europas Energiepolitik idiotisch ist, wie Folker Hellmeyer den Fall Volkswagen sieht und warum Edelmetalle wieder interessant werden – das komplette Interview sehen Sie auf Youtube im Kanal „Smartes Geld“.