Die Misere in Frankreich schürt die Sorgen an den Märkten. Doch zum Glück gibt es Aktien, die den Turbulenzen trotzen.

Die Unruhen stürzen Frankreich immer tiefer ins Chaos. An den Finanzmärkten wächst die Sorge vor einer Eurokrise 2.0. Das Nachbarland hat einen gewaltigen Schuldenberg von 3,5 Billionen Euro angehäuft – 120 Prozent der Wirtschaftsleistung eines gesamten Jahres. Angesichts der politischen und fiskalischen Sackgasse, in die sich Paris manövriert hat, verlangen Investoren immer höhere Zinsen für französische Staatsanleihen, was die Verschuldung noch weiter nach oben treibt – ein Teufelskreis.

Das weckt bedrohliche Erinnerungen an die europäische Schuldenkrise 2011. Rezession und Bankenrettungen hatten die Staatshaushalte tiefrot gefärbt. Vor allem Griechenlands Schuldendrama erschütterte damals die Märkte.

Doch jetzt steht mit Frankreich ein Kernland der Eurozone im ­Feuer. Die jüngsten Kurseinbrüche französischer Bankaktien sind ernste Warnsignale. Die Hoffnung, dass schlimmstenfalls die EZB als Retterin einschreitet, könnte sich als trügerisch erweisen. Denn auch bei einer solchen Rettungsaktion könnten Marktturbulenzen Milliarden an Börsenwert vernichten. Dann droht sogar Gefahr für die gesamte Währungsunion.

€uro am Sonntag analysiert in der neuen Ausgabe die Lage an den Märkten und erklärt, was der Renditeanstieg bei Staatsanleihen für das Aktiendepot bedeutet. Auf Basis einer neuen Studie des Vermögensverwalters HQ Trust werden Aktien, Fonds und ETFs vorgestellt, mit denen sich Anleger für eine Eurokrise 2.0 wappnen.

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Weitere Themen im Heft

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Milliardenverlust, schwache China-Verkäufe, Prognosekürzung: Volkswagen, Porsche und Mercedes haben deutlich zu kämpfen. Die gebeutelten Aktien halten sich stabil

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Die Crédit Agricole ist die drittgrößte Bank in Europa. Nun greift sie auf dem deutschen Markt an. CA-Chef Olivier Gavalda erläutert im exklusiven Interview die Strategie

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Ein brandneuer ETF setzt auf die chinesische Chip-Industrie

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Dieser Logistikkonzern liefert gute Zahlen, der Ausblick ist ermutigend. Die Aktie ist auf dem Weg zum Allzeithoch. Mutige Anleger hebeln das Potenzial.

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Cboe sichert sich fast die Hälfte der US-Börsenneuzugänge, da der schärfere Wettbewerb das rasant wachsende Segment Derivate-lastiger Fonds widerspiegelt

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Foto: Börsenmedien AG

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