Die ING schaltet die Banking-App für bestimmte Kunden ab. Was Sie jetzt prüfen sollten.
Direktbanken haben in Deutschland kein eigenständiges Filialnetz. Wer Geld überweisen oder Order vornehmen möchte, macht das über das Online-Banking – oder die bankeigene App. Jetzt schaltet die kundenstärkste Direktbank, die ING, ihre Banking-App für einige Kunden ab.
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ING schaltet Banking-App ab: Das können Sie tun
Eine vollständige Abschaltung der ING-App findet aber nicht statt. Betroffen sind Kunden mit Geräten, die nicht mehr die erforderliche Betriebssystemversion unterstützen. Nach Angaben der ING benötigen Kunden für die App mindestens Android 11 oder iOS 16. Die Bank empfiehlt außerdem Android 14 beziehungsweise iOS 17, damit die App möglichst lange mit vollem Funktionsumfang genutzt werden kann.
Die ING unterstützt ältere Betriebssysteme aus Sicherheitsgründen nicht mehr. Prüfen Sie daher zuerst, ob Ihr Smartphone ein Update auf eine neuere Android- oder iOS-Version ermöglicht, bevor Sie ein neues Gerät kaufen.
Wichtig: Entscheidend ist nicht unmittelbar das Alter des Smartphones, sondern die installierte Betriebssystemversion. Geräte mit Android 10 oder älter sowie iPhones und iPads, die nicht auf iOS 16 aktualisiert werden können, verlieren den Zugriff auf die ING-App, sobald die neue Mindestanforderung greift.
So prüfen Android-Nutzer ihr Smartphone:
• Tippen Sie auf das Zahnrad-Symbol in ihrem Menü und öffnen Sie damit die Einstellungen.
• Scrollen Sie ganz nach unten und tippen auf "Über das Telefon" oder "Telefoninfo".
• Tippen Sie nun auf "Android-Version". Dort sehen Sie, welche Version Ihr Handy hat.
• Mit Android 11 oder einer neueren Version können Sie die ING-App grundsätzlich weiter nutzen
• Navigieren Sie zurück zu den Einstellungen und tippen auf "System" oder "Softwareupdate".
• Tippen Sie anschließend auf "Nach Updates suchen". Wenn ein Update verfügbar ist, wählen Sie "Herunterladen und installieren".
• Lassen Sie das Handy während des Updates möglichst am Ladegerät und schalten es nicht aus.
So prüfen Sie Ihr iPhone und iPad
• Tippen Sie auf das Zahnrad-Symbol in ihrem Menü und öffnen Sie damit die Einstellungen.
• Tippen Sie auf "Allgemein".
• Tippen Sie nun auf "Info". Unter "iOS-Version" sehen Sie, welche Version Ihr iPhone nutzt.
• Mit iOS 16 oder einer neueren Version können Sie die ING-App grundsätzlich weiter nutzen.
• Andernfalls navigieren Sie zurück zu "Allgemein" und tippen auf "Softwareupdate".
• Tippen Sie anschließend auf "Laden und installieren", falls ein Update verfügbar ist.
• Lassen Sie das iPhone während des Updates möglichst am Ladegerät und schalten es nicht aus.
Die ING nennt für Apple-Geräte derzeit iOS 16 als Mindestanforderung. Ob ein Update möglich ist, hängt vom jeweiligen iPhone- oder iPad-Modell ab. Ist Ihr Smartphone zu alt und nicht aktualisierbar, prüfen Sie zunächst, ob Sie das ING-Online-Banking über den Browser nutzen können. Falls auch das nicht ausreicht, bleibt der Wechsel zu einem kompatiblen Smartphone oder einer anderen Bank – deren Konditionen Sie vorher vergleichen sollten.
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Häufig gestellte Fragen
Kann ich das ING-Online-Banking ohne App nutzen?
Die ING bietet Banking grundsätzlich auch über das Online-Banking im Browser an. Für bestimmte Anmeldungen, Freigaben oder Sicherheitsfunktionen kann jedoch ein kompatibles mobiles Gerät beziehungsweise ein anderes Freigabeverfahren notwendig sein. Prüfen Sie deshalb vor einem Gerätewechsel, welche Funktionen Sie regelmäßig verwenden.
Wie lange sollte ein Smartphone aus Sicherheitsgründen genutzt werden?
Eine feste allgemeine Nutzungsdauer gibt es nicht. Entscheidend ist, wie lange der Hersteller Sicherheitsupdates bereitstellt und ob wichtige Apps – etwa Banking-Apps – das Betriebssystem noch unterstützen. Ein älteres Gerät kann daher technisch noch funktionieren, aber für sicherheitskritische Anwendungen trotzdem ungeeignet sein.
Worauf sollte ich beim Wechsel des Girokontos achten?
Achten Sie nicht nur auf eine mögliche Prämie, sondern auch auf Kontoführungsgebühren, Kartenkosten, Bedingungen für die kostenlose Kontoführung und die Verzinsung eines verbundenen Tagesgeldkontos. Außerdem sollten Sie Daueraufträge, Lastschriften und Zahlungspartner vollständig auf das neue Konto übertragen.
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