Ein globaler Betreiber mehrerer Dating-Apps ist an der Börse abgetaucht – obwohl Cashflow, Rückkäufe und ein Neustart beim Kerngeschäft zusammenpassen. Dazu wächst ein zweites, beziehungsorientiertes Angebot deutlich schneller.

Liebe verkauft sich. An der Börse gerade weniger. Ein weltweit führender Betreiber mehrerer Dating-Apps ist kursmäßig aus der Mode gekommen: weit weg vom Hoch, zuletzt zäh und nahe der Tiefststände. Genau diese Mischung aus „unbeliebt“ und „marktstark“ weckt jetzt wieder Interesse bei Anlegern, die auf eine Trendwende setzen.

Der Hebel liegt im Kerngeschäft: Die bekannteste App soll mit einem gezielten „Giveback“-Programm wieder attraktiver werden. Der Fokus verschiebt sich weg von kurzfristiger Ertragsoptimierung hin zu mehr Nutzerbindung – mit neuen Funktionen, darunter KI-Ansätze und zusätzliche Sicherheits-Features.

Gleichzeitig hat der Konzern ein zweites Angebot im Portfolio, das stärker auf Beziehungen zielt – und deutlich dynamischer wächst. Expansion in neue Regionen und ambitionierte Ziele untermauern: Der Markt ist längst nicht ausgereizt. Weltweit gibt es Hunderte Millionen Singles, doch nur ein kleiner Teil zahlt bislang für Dating-Apps – da steckt noch Reichweite drin.

Fundamental ist das kein reiner Hype-Trade: Das Geschäft liefert Cashflow, der Konzern kauft eigene Aktien zurück. Zusätzlich soll mehr Abwicklung über Web-Zahlungen helfen, Gebühren zu sparen – ein weiterer Baustein, um die Profitabilität zu stützen. Unterm Strich sieht die Redaktion von Börse Online bei dem Titel spürbares Aufholpotenzial. Welche Aktie genau gemeint ist, lesen Sie in der neuen Ausgabe von Börse Online.

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