Die Postbank bietet Neu- und Bestandskunden jetzt einen Top-Deal. Wer sich hohe Zinsen aufs Tagesgeld sichern möchte, muss jedoch eine bestimmte Voraussetzung erfüllen.
Die drei Großbanken in Deutschland sind nicht unbedingt für starke Tagesgeld-Angebote bekannt - zumindest bisher. Die Postbank bietet einen Zins von 3,2 Prozent p.a. auf die täglich verfügbare Einlage* an und übertrifft damit die Deutsche Bank und Commerzbank bei Weitem. Der Aktionszins ist allerdings an eine wichtige Bedingung geknüpft.
3,2 Prozent Zinsen, aber...
Die erfreuliche Nachricht zuerst: Der Aktionszins gilt nicht nur für Neukunden. Die Postbank gewährt diesen auch für bestehende Tagesgeldkonten - allerdings nur, wenn dieses nicht bereits Teil einer anderen Aktion ist. Wichtig ist, dass nur neue Gelder den erhöhten Zins erhalten. Dazu zählt Vermögen, das bisher nicht auf Giro-, Tagesgeld- oder Festgeldkonten der Postbank und der Deutschen Bank lag. Der Aktionszins beträgt 3,2 Prozent p.a.* und gilt für sechs Monate. Einlagen bei der Postbank sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro geschützt. Darüber hinaus greift der freiwillige Einlagensicherungsfonds.
Potenzielle Anleger sollten jedoch auf das Kleingedruckte achten: Das Angebot gilt nur ab einer Mindesteinzahlung von 2.500 Euro. Zusätzlich beträgt der maximale Anlagebetrag 250.000 Euro. Außerdem gilt der Zins nur für Einlagen, die zwischen dem 29. Juni und dem 10. August eingezahlt wurden. Denn die Sparfrist beginnt am 15. August und endet am 14. Februar 2027. Im Einzahlungszeitraum gibt es nur 0,75 Prozent p.a. auf eingezahlte Gelder. Die wichtigsten Konditionen zur Aktion finden Sie noch einmal nachfolgend zusammengefasst:
Das Postbank-Tagesgeld im Detail:
• Aktionszins: 3,2 Prozent p.a. für sechs Monate; nach Ablauf 0,75 Prozent p.a.
• Mindesteinlage: 2.500 Euro
• Maximaleinlage: 250.000 Euro
• Einlagensicherung: gesetzlich und freiwillig bis max. drei Millionen Euro pro natürliche Person
• Einzahlungszeitraum: 29. Juni bis 10. August 2026
• Aktionszeitraum: 15. August 2026 bis 14. Februar 2027
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Jetzt anlegen oder Finger weg?
Das Angebot der Postbank ist durchaus spannend. Sparer erhalten einen recht hohen Guthabenzins über einen langen Zeitraum. Dennoch gibt es einige Nachteile: Sie erhalten erst ab dem 15. August den erhöhten Zins auf Ihr Geld und müssen zudem ein bisher aktionsfreies Tagesgeldkonto verwenden. Zusätzlich ist eine Mindesteinlage erforderlich.
Wer jedoch Wert auf eine hohe Einlagensicherung legt und mit den genannten Nachteilen kein Problem hat, kann bei der Postbank einen guten Tagesgeld-Deal* abgreifen. Alle anderen sollten einen Blick in den Tagesgeld-Vergleich von BÖRSE ONLINE werfen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie sicher ist Tagesgeld bei einer Großbank wirklich?
Tagesgeld gilt in Deutschland grundsätzlich als relativ sichere Sparform, weil Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesetzlich geschützt sind. Bei manchen Banken, wie der Postbank, kommt zusätzlich ein freiwilliger Schutz über einen Einlagensicherungsfonds dazu. Trotzdem sollten Sparer immer prüfen, welche Bank genau hinter dem Angebot steht und wie die Sicherung im Einzelfall geregelt ist.
Lohnt sich ein Tagesgeldkonto auch bei sinkenden Zinsen?
Ja, denn Tagesgeld bleibt vor allem für kurzfristige Rücklagen und den flexiblen Zugriff attraktiv. Selbst wenn die Zinsen fallen, ist das Geld jederzeit verfügbar und nicht fest gebunden. Für größere Summen kann sich aber ein Vergleich mit Festgeld oder anderen kurzfristigen Anlagen lohnen.
Worauf sollten Sparer bei Aktionszinsen besonders achten?
Entscheidend sind meist der Aktionszeitraum, die Mindest- und Maximaleinlage sowie die Frage, ob nur Neukunden oder auch Bestandskunden profitieren. Oft gilt der attraktive Zinssatz nur für frisches Geld und nur für einen begrenzten Zeitraum. Wer das Kleingedruckte prüft, vermeidet Enttäuschungen nach Ablauf der Aktion.
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